Borussia Mönchengladbach
Schröder nach Versammlung: "Als Borussia nach vorne kommen"

Rouven Schröder will nach der Jahreshauptversammlung die richtigen Schlüsse ziehen. (Archivbild) Foto: David Inderlied/dpa
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Die Jahreshauptversammlung von Borussia Mönchengladbach wirkt auch drei Tage später noch nach. Der Sportchef und der Trainer äußern sich. Eugen Polanski gibt auch ein Update zu Tim Kleindienst.

Für Borussia Mönchengladbachs Sportchef Rouven Schröder ist die bemerkenswerte Jahreshauptversammlung mit teils heftiger Kritik kein Anlass zur Sorge. "Entscheidend ist, dass wir als Borussia nach vorne kommen, dass wir die Schlüsse ziehen", sagte der 50-Jährige. Bei der nächsten Versammlung wolle er mit dem Verein "besser dastehen".

Am Montag hatte unter anderem Aufsichtsratschef Michael Hollmann mit deutlichen Worten aufhorchen lassen. "Es muss einen klaren Schnitt geben, und es muss eine andere Gangart herrschen", sagte er. Hollmann kündigte zudem an. "Wir werden noch lauter werden und versuchen, Einfluss zu nehmen." Er und seine Kollegen hätten "auch die Schnauze voll. Von der Tabellensituation. Aber auch von der Art und Weise, wie wir uns dahin manövriert haben."

Kritik auch an Trainer Polanski

Die Borussia spielt zum wiederholten Mal eine enttäuschende Saison und ist auch drei Spieltage vor Schluss bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz noch nicht vor dem Abstieg gerettet. Auch an Trainer Eugen Polanski gibt es Kritik.

"Ich bin jemand, der das annimmt, der sich auch mal ein Feedback holt - ob das positiv oder negativ ist. Das gehört, glaube ich, in dem Job dazu", sagte der Coach. "Wichtig ist, dass man nicht alles bedienen kann und sich auch nicht komplett alles zu Herzen nehmen muss und trotzdem da ein bisschen was rausziehen kann. Das habe ich. Ich glaube, das haben wir alle."

Im Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) hat Polanski personell nach eigenen Angaben "die Qual der Wahl". Nur Mittelstürmer Tim Kleindienst, der zuletzt wieder Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht hat, stehe gesundheitsbedingt nicht zur Verfügung. "Bei Tim ist es so, dass es mit Sicherheit noch zu früh kommt", sagte Polanski. Dazu fehlt Jens Castrop gesperrt.

dpa

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