Fußball-Bundesliga
"Platz ohne Wasser"? Kölns Wagner kontert Hjulmand-Kritik

Kölns Trainer René Wagner wollte die Kritik am Rasen nicht unkommentiert stehen lassen. Foto: Federico Gambarini/dpa
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Bayer Leverkusen gewinnt das Derby beim 1. FC Köln durchaus glücklich mit 2:1. Nach der Partie gibt es zwischen beiden Trainern unterschiedliche Meinungen zu den Platzverhältnissen.

Kölns Trainer René Wagner hat nach dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen eine Aussage von Kasper Hjulmand zum Zustand des Rasens deutlich zurückgewiesen. Der Bayer-Coach hatte in seiner Spielanalyse neben der fehlenden Energie und Intensität seiner Mannschaft auch von einem "Platz ohne Wasser" gesprochen, der die Leistung beeinflusst habe. Darauf reagierte Wagner unmittelbar und widersprach dieser Darstellung auf Englisch.

"Wenn du sagst, dass der Platz nicht nass war, dann stimmt das nicht. Wir haben das nicht absichtlich gemacht. Falls das so rübergekommen sein sollte, entschuldigen wir uns, aber das war nicht der Fall. Ich möchte sicherstellen, dass das nicht so stehen bleibt und daher möchte ich auf Englisch klarstellen: Wir haben das nicht gemacht. Ich finde nicht, dass es fair ist, das so zu sagen", sagte der Trainer der Kölner. 

Auch Andrich spricht von trockenem Rasen 

Hjulmand, der als Däne überwiegend Deutsch spricht und nur gelegentlich ins Englische wechselt, erklärte ein wenig überrascht: "Das ist das, was wir erlebt haben und was die Spieler gesagt haben. Vielleicht wurde gewässert und ist ausgetrocknet." Daraufhin entgegnete Wagner: "Vielleicht war es die Sonne." Hjulmand erklärte dann beschwichtigend: "Egal was war, es war trocken. Es lag dann nicht daran, dass ihr es nicht gewässert habt." 

Mit seiner Beurteilung stand der Trainer der Werkself aber nicht allein da. Auch Bayer-Kapitän Robert Andrich hatte sich nach dem Spiel in ähnlicher Weise über die Platzverhältnisse im Kölner Stadion geäußert und betont: "Der Platz sieht vielleicht gut aus, ist aber doch ein bisschen trocken. Das hat man, glaube ich, in ein, zwei Situationen gesehen. Das hilft natürlich nicht, um besser reinzukommen, aber da muss man durch."

dpa