Carolin Kebekus ist sehr für eine Olympiabewerbung ihrer Heimatstadt Köln. "Wir wollen doch alle sehen, wie Lukas Podolski das olympische Feuer im Kölner Dom entfacht", sagte die Komikerin und Entertainerin der Deutschen Presse-Agentur. "Ich will auch, dass mein Kind später sagt: Olympia in Köln – da hab‘ ich Speerwerfen gesehen."
Kölner brauchen einen "kleinen Tritt in den Arsch"
Falls Köln gemeinsam mit anderen NRW-Städten im Schlepptau tatsächlich Erfolg haben sollte, würde das vorübergehend zwar noch mehr Baustellen bedeuten. "Wobei viel mehr als jetzt schon geht auch gar nicht. Und dann würde sich aber viel verbessern. Alles, was derzeit in Planung ist, würde dann vielleicht endlich mal zum Abschluss gebracht. Ich glaube, die Kölner brauchen diesen kleinen Tritt in den Arsch."
Zur innerdeutschen Konkurrenz unter anderem durch München und Berlin sagte sie: "München und Berlin hatten ihre Chance, und ich glaube, das ist aus verschiedenen Gründen nicht ganz so gut in Erinnerung geblieben. Jetzt ist Kölle dran."
Mehr als vier Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen stimmen noch bis Sonntag darüber ab, ob sich ihre Städte an einer Bewerbung "KölnRheinRuhr" für die Olympischen Spiele beteiligen sollten.