Trotz der bescheidenen Ausgangslage hat der 1. FC Kaiserslautern den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga noch nicht ganz abgehakt. "Das war immer mein Traum mit dem FCK. Ich habe das auch nie mit Understatement behandelt, sondern offen gesagt", betonte Coach Torsten Lieberknecht vor dem Zweitligaspiel am Samstag (20.30 Uhr/Sky/RTL) beim VfL Bochum. Er selbst muss gesperrt von der Tribüne aus zusehen.
Doch angesichts von nur zehn Punkten aus den ersten sieben Spielen der Rückrunde dürfte sich der Traum wohl schon erledigt haben. Zu stark performen die direkten Kontrahenten. Der Rückstand auf die ersten beiden Plätze beträgt zehn beziehungsweise neun Zähler. Vor den Roten Teufeln liegen zudem noch drei weitere Teams mit jeweils acht Punkten Vorsprung.
Lieberknecht gesperrt - Co-Trainer Rump übernimmt
So liegt Kaiserslautern zumindest vereinsintern im Soll. Das offizielle Ziel des Clubs sei es, besser als Platz sieben abzuschneiden. Doch will der FCK oben noch einmal anklopfen, zählen nur noch Punkte. Möglichst drei sollen es in Bochum werden, wo Lautern erstmals wieder nach acht Jahren gastiert. "Dieses Spiel zu gewinnen, darauf konzentrieren wir uns jetzt", erklärte Lieberknecht.
Er selbst kann dabei nur wenig Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. Zuletzt sah der 52-Jährige die Gelb-Rote-Karte und ist gesperrt. Co-Trainer Carsten Rump wird ihn an der Seitenlinie vertreten. "Natürlich ist es ärgerlich. Wir werden uns im Trainerteam zusammensetzen und genau besprechen, wer wo sitzt und wie wir die Abläufe organisieren. Klar ist, dass Carsten die Verantwortung an der Seitenlinie übernimmt", sagte Lieberknecht.