Bildung
Kommunen fordern mehr Geld für digitalen Unterricht

IT-Support für digitale Endgeräte wie Tafeln und iPads kostet Geld. (Archivbild) Foto: Michael Brandt/dpa
IT-Support für digitale Endgeräte wie Tafeln und iPads kostet Geld. (Archivbild) Foto
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Land und Kommunen sprechen über die Kosten für den IT-Support an den Schulen. Gibt es eine Einigung?

Die rheinland-pfälzischen Kommunen fordern vom Land mehr finanzielle Unterstützung für den digitalen Unterricht in der Schule. Nach einem Gutachten seien die Kosten für den Schul-IT-Support deutlich höher, als die bislang von Land geleisteten Zahlungen, mahnen die kommunalen Spitzenverbände. Über den Stand der Gespräche mit dem Land wollen Vertreter des Städte- und Landkreistages sowie des Gemeinde- und Städtebundes am Freitag (10.30 Uhr) in Mainz berichten.

Damit digitale Endgeräte wie Tafeln und iPads reibungslos funktionieren, gibt es einen umfassenden IT-Support. Dieser sei eine gemeinsame Aufgabe von Land und Kommunen als Schulträger. In der Realität werde der IT-Support aber von den Kommunen erbracht und bisher fast ausschließlich von ihnen finanziert, kritisieren die kommunalen Spitzen.

Ein gemeinsames Gutachten von Land und Kommunen kommt nach Angaben der Verbände zu dem Ergebnis, dass der Schul-IT-Support in Rheinland-Pfalz pro Jahr rund 81 Millionen Euro kostet. Bei einer hälftigen Kostenteilung müsste das Land den Kommunen 40,5 Millionen Euro pro Jahr zahlen. Bislang würden aber nur rund sechs Millionen pro Jahr fließen.

dpa