Forschung
Forschungsprojekt zeigt Flutfolgen an der Ahr online

Nach dem extremen Hochwasser 2021 an der Ahr sind umfangreiche Maßnahmen zum Wieder- und Neuaufbau der Infrastruktur erforderlic
Nach dem extremen Hochwasser 2021 an der Ahr sind umfangreiche Maßnahmen zum Wieder- und Neuaufbau der Infrastruktur erforderlich. (Archivbild) Foto
© Thomas Frey/dpa

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Interaktive Karten, Luftbilder und Daten: Das Projekt „MonAHR“ zeigt online, wie sich Natur und Gewässer an der Ahr nach der Flutkatastrophe wandeln.

Das Forschungsprojekt „MonAHR“ zur Entwicklung der Ahr nach der Flutkatastrophe von 2021 präsentiert seine Arbeit ab sofort auf einer interaktiven Online-Plattform. Sie ermöglicht Interessierten einen Einblick in die wissenschaftliche Begleitung der Gewässerwiederherstellung im Ahrtal, wie die Universität Koblenz mitteilte. „MonAHR“ ist eine Kooperation der Hochschule Trier, der Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz.

Die Anwendung zeigt demnach unter anderem anhand interaktiver Karten und Luftbilder, wie sich die Region vor und nach der Flut verändert hat. Nutzerinnen und Nutzer können die Entwicklungen entlang der Ahr nachvollziehen und sich über die laufenden Forschungsarbeiten informieren.

Daten zu Wasserqualität und mehr

Außerdem werden die wissenschaftlichen Methoden des Projekts vorgestellt, wie die Uni weiter mitteilte. Bilder und Erläuterungen veranschaulichen demnach, wie Daten zur Wasserqualität, zu Gewässerstrukturen und zu Tier- und Pflanzengemeinschaften erhoben werden und welche Messgeräte dabei zum Einsatz kommen.

Ziel des Projekts ist es, die ökologischen Veränderungen der Ahr während des Wiederaufbaus wissenschaftlich zu begleiten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, künftige Maßnahmen zur Gewässerentwicklung besser bewerten und planen zu können.

Unterstützt und finanziert wird das Projekt vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium sowie vom Landkreis Ahrweiler und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

dpa