Flutkatastrophe

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Rund tausend Menschen starben bei den Überschwemmungen

Seltene Orang-Utans durch Folgen von Flutkatastrophe in Indonesien bedroht

Die jüngste Flutkatastrophe in Indonesien hat nach Angaben von Wissenschaftlern den Lebensraum der seltensten Menschenaffen der Welt schwer beschädigt und könnte katastrophale Folgen für die Tierart haben. Die Überschwemmungen könnten das Überleben der Tapanuli-Orang-Utans in freier Wildbahn gefährden, warnten Forscher am Freitag. Bei den Überschwemmungen Ende November waren in Indonesien rund 1000 Menschen ums Leben gekommen.
Entwurzelte Bäume wurden an Moschee und Internat angespült

Flutkatastrophe in Indonesien: Frust über schleppende Hilfsmaßnahmen wächst

Zwei Wochen nach den verheerenden Überschwemmungen in Indonesien wächst in der Bevölkerung die Frustration angesichts schleppend verlaufender Hilfsmaßnahmen. "Nach mehr als zwei Wochen ringen wir immer noch mit denselben Themen. Wenn Sie nach Fortschritten fragen: Die sind minimal", sagte der 36-jährige Sariyulis in Lhokseumawe in der Provinz Aceh. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 990, wie der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Abdul Muhari, am Donnerstag mitteilte. Immer noch würden mehr als 220 Menschen vermisst.
Tierische Helfer

Tierische Helfer

Auf der indonesischen Insel Sumatra helfen Mahuts mit ihren Elefanten bei der Beseitigung von Baumstämmen, die bei der verheerenden Flutkatastrophe Ende November angespült wurden.
Flutgebiet auf Sumatra

Warnung vor Todesopfern durch Hunger nach verheerender Flutkatastrophe in Indonesien

Nach den verheerenden Überflutungen auf der indonesischen Insel Sumatra mit mehr als 900 Toten haben die lokalen Behörden vor weiteren Todesopfern durch Hunger gewarnt. "Viele Menschen brauchen grundlegende Versorgung", sagte der Regierungschef der besonders schwer getroffenen Provinz Aceh, Muzakir Manaf. In viele abgelegene Gebiete seien noch immer keine Hilfslieferungen gelangt. "Menschen sterben nicht durch die Überflutungen, sondern an Hunger." Angesichts des wachsenden Unmuts in der Katastrophenregion reiste Indonesiens Präsident Prabowo Subianto am Sonntag nach Aceh.
Gebet

Gebet

In der Al-Akbar-Moschee in Surabaya (Indonesien) beten Menschen für die Opfer der Flutkatastrophe, die vergangene Woche infolge von zwei Tropenstürmen und heftigem Monsunregen mehrere Länder Asiens schwer getroffen hatte.