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Nach Hochwasserkatastrophe Vermisste Frau aus Ahrtal tot in Rotterdam gefunden – offenbar durch Rhein getrieben

Zerstörter Ort
Die Flutkatastrophe an der Ahr im Juli hat bislang 134 Menschen das Leben gekostet
© Boris Roessler / DPA
Bei der Flutkatastrophe im Juli waren mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Nun wurde eine weiteres Opfer des Hochwassers entdeckt – allerdings nicht in Deutschland.

Eine seit der Flutkatastrophe vermisste Frau aus dem rheinland-pfälzischen Ahrtal ist tot in Rotterdam gefunden worden. Die Leiche sei bereits vor einigen Wochen entdeckt worden, sagte ein Sprecher der für das Ahrtal zuständigen Polizei Koblenz am Freitag. Offenbar wurde die Frau durch den Rhein bis nach Rotterdam getrieben.

Erst Ende September hätten Ermittler die Frau über eine DNA-Probe identifizieren können. Die Analyse habe Zeit gebraucht. Die Zahl der nach der Flut vermissten Menschen sank damit auf zwei, während die Zahl der Toten um eins auf 134 anstieg. 

Starke Regenfälle hatten Mitte Juli katastrophale Überschwemmungen an Flüssen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgelöst. Viele Gemeinden, insbesondere im Ahrtal, wurden verwüstet. In Rheinland-Pfalz kamen im Zusammenhang mit dem Hochwasser 134 Menschen ums Leben. Acht weitere aufgefundene Tote waren nach Angaben der Landeseinsatzleitung schon vor der Flut gestorben. In Nordrhein-Westfalen gab es 48 Tote.

les AFP

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