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Flutkatastrophe "Wir haben die Menschen im Ahrtal nicht vergessen": Steinmeier zu Besuch am "Jahrestag des Grauens"

Sehen Sie im Video: Steinmeier besucht zum Jahrestag der Flutkatastrophe das Ahrtal.




STORY: Zum Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag mit Betroffenen, Helfern und Kommunalpolitikern getroffen und sich über den Stand des Wiederaufbaus informiert. "Ich habe bei den Besuchen in der Vergangenheit hier im Ahrtal gesagt: 'Wir werden euch nicht vergessen'. Auch deshalb bin ich heute am Jahrestag des Grauens der Flut wieder hier, um zu signalisieren: Wir haben die Menschen im Ahrtal nicht vergessen, und wir wissen, wie viele noch ringen mit dem Wiederaufbau ihrer Wohnungen und Häuser." Am Rande des Besuchs gab es deutlich Kritik an den nach Meinung vieler zu langsamen und komplizierten Hilfen für die Betroffenen: "Wenn sie mal im Keller gestanden haben und haben dann den Schlamm geschleppt und bekommt das alles somit und was dann nicht passiert ist bis heute. Das ist deprimierend. Es ist wirklich deprimierend." "Viele Häuser sind weiter kaputt, beschädigt, unbewohnbar. Das ist traurig." "Sie sehen ja hier das Interesse der Bevölkerung. Das ist ja null, weil eh nicht geholfen wird oder wenig geholfen wird." "Die Helfer, die geholfen haben, hohen Respekt, wirklich hohen Respekt aber vor dem Rest. Nein." Bei der Flutkatastrophe im Juli 2022 kamen allein im Ahrtal mehr als 130 Menschen ums Leben. Deutschland weit starben etwa 170 Menschen.
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Zum Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat sich der Bundespräsident über den Stand des Wiederaufbaus informiert. Am Rande seines Besuchs kritisieren viele die zu langsamen und komplizierten Hilfen für die Betroffenen.

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