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Cyber-Angriff trifft Ahrweiler – Verwaltung kann arbeiten

Die Verwaltung kann nach einem Cyber-Angriff weitgehend wie gewohnt arbeiten. (Symbolbild) Foto: Philip Dulian/dpa
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Nach dem Cyber-Angriff bleibt der IT-Kern der Kreisverwaltung Ahrweiler verschont. Nur das "Schaufenster" ist betroffen. Dafür gibt es eine Übergangslösung.

Nach einem Cyber-Angriff auf die Kreisverwaltung Ahrweiler läuft der Betrieb der Behörde nach eigenen Angaben weitgehend uneingeschränkt. Der Kernbereich der IT sei nicht betroffen, teilte die Verwaltung mit. Mitarbeitende seien wie gewohnt per E-Mail und telefonisch erreichbar, vereinbarte Termine könnten stattfinden.

Betroffen ist demnach vor allem die Internetseite der Kreisverwaltung. "Man kann die Situation mit einem Laden vergleichen: Unser Schaufenster, die Internetseite der Kreisverwaltung, ist von dem Cyber-Vorfall betroffen", sagte der Fachbereichsleiter für zentrale Aufgaben der Kreisverwaltung, Erich Seul. "Das Ladeninnere jedoch wurde nicht angegriffen, sodass die tägliche Arbeit normal weiterläuft."

Die IT-Abteilung überprüft den Angaben zufolge die Systeme weiterhin sicherheitstechnisch. Parallel laufen forensische Untersuchungen durch einen externen Cyber-Sicherheitsdienstleister. Weitere Auffälligkeiten seien bislang nicht festgestellt worden.

Währenddessen arbeitet die Verwaltung am Neuaufbau ihrer Internetseite. Unter https://kreis-ahrweiler.de steht so lange eine Interimsseite mit Kontaktmöglichkeiten, Online-Terminvergabe sowie digitalen Bürgerdiensten zur Verfügung.

dpa