Mehr Schutz für Beschäftigte
Nach Tod des Zugbegleiters – Treffen zu Sicherheit in Bahnen

Der Tod des Zugbegleiters in der Westpfalz hatte in ganz Deutschland für Entsetzen gesorgt. (Archivbild) Foto: Boris Roessler/dp
Der Tod des Zugbegleiters in der Westpfalz hatte in ganz Deutschland für Entsetzen gesorgt. (Archivbild) Foto
© Boris Roessler/dpa
Mit Faustschlägen gegen den Kopf wurde ein Bahnbediensteter in der Westpfalz so schwer verletzt, dass er starb. In Mainz wird beraten, wie Beschäftigte besser vor Attacken geschützt werden können.

Knapp anderthalb Wochen nach dem Angriff auf einen Zugbegleiter in der Westpfalz treffen sich am Mittwoch Vertreter aus Politik, von Bahnunternehmen und Verkehrsverbünden und beraten über das Thema Sicherheit. Neben der rheinland-pfälzischen Mobilitätsministerin Katrin Eder (Grüne) werden auch die Zweckverbände für den Schienenpersonennahverkehr im Land sowie Vertreter von Bahn-Gewerkschaften dabei sein. Nach dem Treffen dieses runden Tisches "Sicherheit im Schienenpersonennahverkehr" wird Ministerin Eder (13.00 Uhr) ein Statement abgeben.

Bei der Attacke eines 26 Jahre alten Fahrgastes in einem Regionalzug zwischen Landstuhl und dem saarländischen Homburg nach einer Ticketkontrolle in der vergangenen Woche war der 36-jährige Zugbegleiter mit Faustschlägen gegen den Kopf so schwer verletzt worden, dass er wenige Tage später starb. Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Es war eine breite Debatte darüber entbrannt, wie für mehr Sicherheit von Bahnpersonal gesorgt werden kann. Am Freitag hat die Deutsche Bahn zu einem Sicherheitsgipfel in Berlin eingeladen.

dpa