Arbeitsmarkt
Zahl der Arbeitslosen im April leicht gesunken

Der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt bleibt angespannt. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/dpa
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Weniger als 90.000 Menschen ohne Job: Was steckt hinter den Zahlen? Und weshalb die Arbeitsagentur besorgt ist.

Die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt ist im April im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken - auf 89.892. Die Arbeitslosenquote ging nach Angaben der Regionaldirektion der Arbeitsagentur innerhalb eines Monats um 0,2 Punkte auf 8,1 Prozent zurück. Von einer Entspannung wollte die Behörde nicht sprechen. 

Im Vergleich zum Vorjahr sei die Arbeitslosigkeit gestiegen. "Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen nimmt weiter zu, was ein deutliches Warnsignal ist", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Markus Behrens. Im April seien 1.565 Menschen mehr auf der Suche nach einem Job gewesen als vor einem Jahr.

Wie sieht es in den Regionen aus?

Regional zeigen sich Unterschiede. Im Landkreis Mansfeld-Südharz (10,2 Prozent) und in Halle (10,1) ist die Arbeitslosenquote am höchsten. Vergleichsweise niedrig ist die Quote in der Börde (5,8) und im Harz (6,1).

"Zwar sinkt die Zahl der Arbeitslosen im Zuge der Frühjahrsbelebung, doch saisonbereinigt erkennen wir keine echte Verbesserung", sagte Behrens. Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften bleibe verhalten.

Im April fanden 6.736 arbeitslose Personen eine Beschäftigung, das waren 751 mehr als im Vormonat. 5.848 Menschen meldeten sich aus einer Beschäftigung arbeitslos - genauso viele wie im Vormonat März.

dpa