Hochschulen
Nach Verzögerungen: Neubau an der Burg Halle nimmt Form an

Der geplante Neubau der Kunsthochschule in Halle soll frühestens 2030 fertiggestellt werden. (Archivbild) Foto: Sebastian Willno
Der geplante Neubau der Kunsthochschule in Halle soll frühestens 2030 fertiggestellt werden. (Archivbild) Foto
© Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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Nach langen Verzögerungen rückt der Neubau der Kunsthochschule Halle näher: Der Baustart ist für Herbst 2027 angesetzt. Was sich für Studierende und Lehrende ändern soll.

Nach deutlichen Verzögerungen beim Neubau der Kunsthochschule in Halle wird das Projekt nun konkreter: Der Baustart ist nach aktuellen Planungen für Herbst 2027 vorgesehen. Der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt habe dafür die überarbeitete Kostenschätzung bestätigt und damit grünes Licht gegeben, teilte die Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle mit.

Zeitplan verschiebt sich deutlich

In den vergangenen Monaten war unklar, wann das Vorhaben tatsächlich beginnen kann. Ursprünglich sollte der Bau bereits 2027 fertig sein, inzwischen gilt eine Fertigstellung nicht vor 2030 als realistisch.

Bereits vor dem eigentlichen Baustart sind erste Maßnahmen geplant: Bis zum Ende des Sommersemesters 2026 sollen Umzüge aus einem Gebäude auf dem Baugrundstück abgeschlossen sein, das anschließend abgerissen wird. Ab November 2026 sind bauvorbereitende Arbeiten wie Abbruchmaßnahmen und archäologische Untersuchungen vorgesehen.

Kosten bei rund 42 Millionen Euro

Das Bauvolumen liegt nach aktuellen Angaben einschließlich der Ersteinrichtung bei rund 42 Millionen Euro. Grundlage für die Entscheidung des Finanzausschusses war eine sogenannte Kostenvoranmeldung, die nach einer Überarbeitung der Planungen im vergangenen Jahr angepasst wurde.

Hochschule sieht wichtigen Entwicklungsschritt

"Wir freuen uns sehr, dass nach jahrelanger Planung nun die Umsetzung unseres Neubaus starten kann", sagte Rektorin Bettina Erzgräber. Der Neubau werde den Studierenden und Lehrenden moderne Räume für künstlerisches Arbeiten bieten und die Kunsthochschule als Studienort nachhaltig stärken.

Auch Kanzler Stefan Danz sprach von einem wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Hochschule. Die Umsetzung werde eng begleitet, um eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Realisierung sicherzustellen.

Geplant sind unter anderem neue Ateliers, Werkstätten, Ausstellungsflächen sowie Seminarräume für das Lehramtsstudium.

dpa