Trotz leerer Stadtkasse investiert Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt in diesem Jahr rund 90 Millionen Euro in verschiedene Projekte. Neben den maroden Brücken des Magdeburger Rings stehen Schulen, Feuerwehrstandorte, Kulturbauten und Sportstätten im Mittelpunkt, wie die Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) mitteilte. Auch für kulturelle Veranstaltungen und Spielplätze gibt es Geld, wie es hieß.
Magdeburger Ring Ende März wieder ohne Lücken
Borris kündigte an, dass der Magdeburger Ring nach mehreren zwangsweisen Brückenabrissen am 31. März wieder komplett befahren werden kann. Bis dahin soll auch die Behelfsbrücke über die Halberstädter Straße in Betrieb gehen - ihr Bau starte diesen Monat, hieß es. Die Planungen für die Ersatzneubauten der Ringbrücken über die Albert-Vater-Straße, die Ernst-Reuter-Allee, die Brenneckstraße und die Wiener Straße würden in den kommenden Monaten fortgesetzt oder begonnen. Auch in Lärmschutzwände, kleinere Brücken sowie Straßen und Radwege wolle die Stadt investieren.
Richtfest für Schulneubau in der Innenstadt
Im Bildungsbereich markiere das Richtfest für die neue Integrierte Gesamtschule am Universitätsplatz mit Dreifeld-Sporthalle, Mensa und Sportfreiflächen im April einen nächsten Meilenstein. Der Schulbetrieb soll im Sommer 2027 beginnen. Insgesamt investiert die Stadt in den Neubau den Angaben nach mehr als 70 Millionen Euro.
Im Fokus bei den Investitionen steht auch der Stadtpark Rotehorn. Ziel ist es, das Gelände mit dem historischen Ensemble aus Stadthalle, Hyparschale und Albinmüller-Turm zu einem modernen, barrierefreien und vielseitig nutzbaren Stadtraum für Kultur, Freizeit und Tourismus weiterzuentwickeln, hieß es.
Neue Papierkörbe und neue Bäume
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Und auch den Austausch von rund 300 alten Papierkörben in mehreren Stadtteilen hat die Stadtverwaltung auf dem Zettel. Das Baumkonzept sieht den Angaben zufolge Pflanzungen junger Bäume und Pflegemaßnahmen vor. Rund 1,74 Millionen Euro seien dafür eingeplant.