Statistik zum Weltbienentag
Sachsen-Anhalt schmiert sich meist Importhonig aufs Brot

Ein Großteil des Honigs in Sachsen-Anhalt kommt nicht von heimischen Bienen. (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Ein Großteil des Honigs in Sachsen-Anhalt kommt nicht von heimischen Bienen. (Symbolbild) Foto
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Honig darf für viele Menschen beim Frühstück nicht fehlen. Doch woher kommt der Honig in Sachsen-Anhalt?

Wenn die Menschen in Sachsen-Anhalt sich Honig aufs Brot schmieren, ist es wahrscheinlicher, dass dieser aus dem Ausland kommt. 681,5 Tonnen Honig wurden im vergangenen Jahr in das Bundesland importiert, wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltbienentags (20. Mai) mitteilte. Im gleichen Zeitraum wurden demnach 32,6 Tonnen exportiert.

Der meiste Honig kommt aus Neuseeland (199 Tonnen), 2020 war es noch die Ukraine. Im Vergleich zu 2020 gingen der Import und Export von Honig zurück: 729,3 Tonnen wurden in dem Jahr eingeführt, ausgeführt wurden 256 Tonnen. Wieviel Honig aus anderen Bundesländern nach Sachsen-Anhalt kam, werde nicht erfasst, sagte eine Sprecherin.

Rechnerisch konnte den Angaben zufolge jeder Mensch in Sachsen-Anhalt 2025 etwa 321 Gramm importierten Honig verzehren. Wird davon ausgegangen, dass die 3.336 Bienen- und Hummelvölker in Sachsen-Anhalt 131,4 Tonnen produzierten, konnten 62 Gramm Honig pro Kopf aus heimischer Produktion verzehrt werden.

dpa