Umwelt und Job
Sachsen-Anhalt startet Dienstrad-Leasing

Das Land Sachsen-Anhalt unterzeichnete den Vertrag zum Leasing mit dem bekannten Freiburger Unternehmen Jobrad. (Archivbild) Fot
Das Land Sachsen-Anhalt unterzeichnete den Vertrag zum Leasing mit dem bekannten Freiburger Unternehmen Jobrad. (Archivbild) Foto
© Philipp von Ditfurth/dpa

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Fahrrad statt Auto: Sachsen-Anhalts Landesangestellte können aufs Dienstrad umsteigen. Damit folgt Sachsen-Anhalt einem bundesweiten Trend. Aber nicht alle machen mit.

Rund 50.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung können ab Anfang Juni Diensträder leasen. Wie das Finanzministerium mitteilte, gilt die Regelung für Tarifbeschäftigte, Beamte und Richter. Damit werde Beschäftigten ermöglicht, per Fahrrad-Leasing ein Fahrrad eigener Wahl privat wie dienstlich nutzen zu können. Am Freitag sei ein entsprechender Vertrag mit dem Freiburger Unternehmen Jobrad unterzeichnet worden. 

Bundesweiter Trend beim Fahrrad-Leasing

Sachsen-Anhalt folgt mit dem Dienstrad-Leasing einem bundesweiten Trend. In den vergangenen Jahren haben bereits andere Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen das Dienstrad-Leasing ermöglicht. Thüringen lehnte 2022 dagegen ein Dienstradleasing ab, unter anderem, weil es "keine belastbaren Erkenntnisse" dazu gebe, dass die Bereitstellung eines geleasten Dienstrades das Mobilitätsverhalten von Menschen signifikant ändere. 

So funktioniert Dienstrad-Leasing

Beim Dienstrad-Leasing wird ein Teil des Gehalts umgewandelt und als Leasingrate für ein Fahrrad genutzt. Durch die steuerliche Förderung können Beschäftigte nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bis zu 40 Prozent sparen.

dpa