Sachsen lädt zum zweiten Mal zum Dialektfestival Gogelmosch ein. Wie die Staatskanzlei mitteilte, findet das Festival vom 30. September bis 4. Oktober statt. Auftreten sollen prominente Mundart-Künstler und sogenannte Dialektfluencer, die sich auf Bühnen und in sozialen Netzwerken für den Erhalt sächsischer Regiolekte einsetzen. Organisiert wird das Festival vom Kabarettisten Tom Pauls und der Ilse-Bähnert-Stiftung.
Auch in diesem Jahr soll wieder ein sächsisches Wort des Jahres gekürt werden. Vorschläge können ab sofort eingereicht werden. Zudem wird ein Dialektwort gesucht, das das Handwerk besonders treffend beschreibt. Damit solle die Branche gewürdigt werden, hieß es.
Im vergangenen Jahr setzte sich nach Angaben der Dachmarke des Freistaats "So geht sächsisch" das Wort "Rabusche" durch. Die Redewendung "Es ist etwas in die Rabusche gekommen" bedeutet auf Hochdeutsch, dass etwas vorübergehend verschwunden oder verlegt ist. Eine Jury der Ilse-Bähnert-Stiftung hatte das Wort aus mehr als 2.000 Einsendungen ausgewählt.