Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben in der Bundesliga nicht für eine Überraschung sorgen können. Das Team von Trainer Frank Carstens musste sich am Samstagabend bei der SG Flensburg-Handewitt trotz einer couragierten Vorstellung mit 28:36 (18:18) geschlagen geben. Vor 6.300 Zuschauern erzielte Nationalspieler Franz Semper acht Tore gegen seinen Ex-Club und avancierte damit zum besten Werfer des SC DHfK, der mit 8:38 Punkten auf den letzten Platz abrutschte.
Sechs Tage nach der ernüchternden 28:35-Heimniederlage im Kellerduell gegen den Bergischen HC starteten die Leipziger mit viel Elan ins Spiel und entwickelten vor allem über den Rückraum große Durchschlagskraft. Auch von einer frühen Roten Karte gegen Kreisläufer Moritz Preuss (6. Minute) ließen sich die Gäste nicht beirren und gingen Mitte der ersten Halbzeit mit 11:9 in Führung. Kurz vor der Pause handelte sich auch William Bogojevic einen Feldverweis ein.
Ohne ihren bis dato besten Torschützen taten sich die Leipziger nach dem Wechsel im Angriff deutlich schwerer. Bis zum 20:20 (40.) blieben sie dennoch auf Augenhöhe, ehe die Flensburger das Tempo verschärften und mit einem 6:1-Lauf auf 26:21 (45.) davonzogen. Die Gäste fanden danach keine Antwort mehr.