Naturwissenschaften
Freistaat und Wirtschaft gemeinsam für bessere MINT-Bildung

Sachsen fördert die MINT-Bildung. (Symbolbild) Foto: Sebastian Kahnert/dpa
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Mit "MINT-machen"-Angeboten will Sachsen Kinder früh für Mathematik, Technik und Naturwissenschaften begeistern. Was hinter der neuen Initiative steckt.

Das Kultusministerium und die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW) wollen gemeinsam die Bildung in den MINT-Fächern verbessern. Dazu sei eine neue Rahmenvereinbarung geschlossen worden, teilte das Ministerium mit. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. 

Die neue Vereinbarung soll Schulen und regionale Unternehmen besser miteinander vernetzen und praxisnahe Projekte an Schulen ermöglichen. Für die Schülerinnen und Schüler solle es zusätzliche Angebote geben, die über den klassischen Unterricht in den MINT-Fächern hinausgehen.

Geplant seien "MINT-machen"-Angebote etwa zu Künstlicher Intelligenz, Robotik und Umweltbewusstsein. Sie sollen sich zum Teil auch extra an Mädchen richten, um sie mehr für die Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. 

"Begeisterung für MINT entsteht nicht durch das Auswendiglernen von Formeln, sondern wenn ein Kind zum ersten Mal einen Roboter programmiert oder versteht, wie Sonnenstrahlen Strom erzeugen", teilte Kultusminister Conrad Clemens (CDU) mit. In Sachsen solle dieses Interesse schon frühzeitig geweckt werden.

dpa