Die Schneeschmelze hat die Gefahr von Hochwasser in Sachsens Flüssen bislang nicht steigen lassen. Bei milden Temperaturen soll es auch in den kommenden Tagen keine Niederschläge geben, teilte das Hochwasserzentrum des Freistaates auf seiner Website mit. Ab der Nacht zum Sonntag seien geringe Regenmengen von unter fünf Liter pro Quadratmeter zu erwarten.
Die Wasserstände an den Hochwassermeldepegeln liegen unter den Richtwerten der Alarmstufe 1, hieß es. "Nach dem weitgehenden Abtauen der Schneedecke ist eine langsam zurückgehende oder stagnierende Wasserführung zu beobachten. Diese Tendenz wird sich in den kommenden Tagen fortsetzen." An den Stauanlagen der Landestalsperrenverwaltung stünden die Hochwasserrückhalteräume nahezu vollständig zur Verfügung.
In Dresden hatte die Elbe am Mittwochmittag einen Wasserstand von 3,19 Meter. Normal sind im Schnitt etwa zwei Meter. Die Alarmstufe 1 beginnt erst ab einem Wert von vier Metern. Beim Jahrhunderthochwasser im Sommer 2002 wurde ein Pegelstand von 9,40 Metern gemessen.