Katastrophenschutz
Ehrenamtliche Helfer übten Einsatz nach einem Erdbeben

In Gera wurde die Situation nach einem Erdbeben simuliert. Foto: Bodo Schackow/dpa
In Gera wurde die Situation nach einem Erdbeben simuliert. Foto
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Nach einem Katastrophenalarm muss es schnell gehen - das setzt Training voraus. Darum ging es bei einer Übung in Gera.

Etwa 200 ehrenamtliche Helfer haben in Gera die Versorgung einer großen Zahl von Verletzten nach einem Erdbeben geübt. Es ging um den Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes, wie die Feuerwehr Gera mitteilte. Die sogenannte „Medical Task Force 26 Ost“ habe zusammen mit Partnern aus Katastrophenschutz, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Gesundheitswesen geübt. 

Das fiktive Szenario: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert den Landkreis Zwickau im Nachbarland Sachsen. Gebäude, Verkehrswege, Infrastruktur und medizinische Einrichtungen sind betroffen und nur eingeschränkt funktionsfähig. Verletzte müssen aus der Gefahrenzone gebracht und medizinisch versorgt werden. Laut Feuerwehr wurden bei der Katastrophenschutzübung in kurzer Zeit Behandlungsmöglichkeiten zur Erstversorgung für bis zu 50 Verletzte in Gera-Leumnitz eingerichtet.

dpa