Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser!


Ausgebrannt - das ist der passende Begriff für einen ganz besonderen Stress: Wenn die Energie restlos verbraucht ist, wenn die Akkus nichts mehr hergeben, ...

... bleibt das Gefühl der Leere, des Nichts, der totalen körperlichen und seelischen Erschöpfung. Wer ausgebrannt ist, hat nicht mal mehr die Kraft, für Erholung zu sorgen, die Erschöpfung wird zum Dauerzustand.

Früher wurde Burnout als Modediagnose belächelt. Heute wissen Mediziner mehr darüber, wie verbreitet und gefährlich die Symptome der chronischen Erschöpfung sind. Vor allem die Ergebnisse der modernen Neurowissenschaften erlauben faszinierende Erkenntnisse über die Verknüpfung von Stress, seelischen und körperlichen Leiden. Chronische Überlastung verändert die feinziselierte hormonelle Balance, das wiederum wirkt auf Stimmung und Motivation, auf Immunsystem, Herz und Gefäße.

Der Autor unserer Titelgeschichte, Michael Kraske, hat mit Wissenschaftlern und praktizierenden Ärzten, mit Psychiatern und Psychologen gesprochen. Das Ergebnis seiner aufschlussreichen Recherche ist das Bild einer hochkomplexen – und immer noch gefährlich unterschätzten Krankheit.

Schwimmen ist ein gesunder Sport, es schont die Gelenke und bringt, wenn regelmäßig ausgeübt, durchaus Kondition. Aber wie? Die meisten haben in der Schule nur das Brustschwimmen gelernt. Das ist nicht unbedingt der rückengesündeste Schwimmstil, und schon gar nicht der beste fürs Ego - die schnittigeren Krauler ziehen immer vorbei.

Damit müsse nun endlich Schluss sein, meinte GL-Redakteur Torben Müller und meldete sich vor gut einem Dreivierteljahr zum Kraulkurs an. Tapfer stieg der 34-Jährige zurück ins Nichtschwimmerbecken, übte Atemtechnik, Armschlag und Beinschlag. Mittlerweile hat er zwei weitere Kurse belegt und pflügt pfeilschnell - und jede Menge Brustschwimmer überholend - durchs Wasser. Die amüsanten Aufzeichnungen unseres Kraulschülers können Sie online lesen.

Dr. Ingo Froboese, Professor an der Sporthochschule Köln, bereichert fortan die Riege unserer Kolumnisten. Unter der Rubrik "Jüngstes Gerücht" zieht er kurz und kundig vermeintliche Körperwahrheiten gerade. Diesmal widmet er sich dem landläufigen Irrglauben, dass Krafttraining dicke Muskeln mache. Mehr dazu können Sie online lesen.

Ihre Sabine Kartte print

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