Extra Fünf Irrtümer über die Haut


Alte und moderne Legenden über unser größtes Organ.

1. "Wenn die Haut häufig eingecremt wird, verliert sie die Fähigkeit, sich selbst geschmeidig zu halten."

Cremes und Lotionen können die Produktion der Talgdrüsen nicht beeinträchtigen. Allerdings braucht gesunde Haut auch keine dauernde Befeuchtung und Fettung.

2. "Naturprodukte schaden der Haut nicht."

Auch Mittel wie Teebaumöl, Melkfett oder Latschenkiefernöl können schwerste Allergien und Ekzeme auslösen.

3. "Cellulitis lässt sich wegcremen."

Das wäre schön, aber so einfach ist es nicht. Wer die Veranlagung zu schwachem Bindegewebe hat, muss sich vor allem viel bewegen, gesund ernähren und auf sein Gewicht achten.

4. "Wer oft Chips und Schokolade isst, bekommt Pickel oder sogar Akne."

Akne ist oft hormonell bedingt - und damit abhängig von Veranlagung und Lebensalter. Auch auf das Erblühen einzelner Eiterpusteln hat die Nahrung keinen Einfluss. Hingegen können Cremes, die für den Hauttyp zu fettig sind, die Poren verstopfen und so zu Pickeln führen.

5. "Warzen verschwinden, wenn man sie "besprechen" lässt."

Das mag in Einzelfällen funktionieren, weil (Aber-)Glaube offenbar das Immunsystem stärkt - das dann die Warzenviren bekämpft. Viel mehr Erfolg verspricht jedoch der Besuch beim Hautarzt.


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