Autoimmunerkrankung Wenn das Immunsystem den eigenen Körper angreift: Was Feinstaub, Lärm, Qualm damit zu tun haben

Autoimmunerkrankung: Eine Frau sitzt erschöpft auf dem Sofa
Autoimmunerkrankungen sind sowohl erblich bedingt als auch von verschiedenen Umweltfaktoren beeinflusst. Frauen sind außerdem häufiger betroffen als Männer 
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Was unsere Abwehr dazu bringt, körpereigene Strukturen anzugreifen, ist nicht ganz geklärt. Aber: Neben der individuellen Veranlagung sollen auch Umwelteinflüsse daran beteiligt sein.
Constanze Löffler

Welche Faktoren fallen besonders ins Gewicht, wenn es um Autoimmunerkrankungen geht? "Ich spreche gern von der 'Suppe' der Umweltfaktoren, die uns schädigen. Und in der Stadt ist die Suppe besonders dick", sagt Claudia Traidl-Hoffmann, Umweltmedizinerin von der Uni Augsburg. Feinstaub, Lärm, Stress wirken sich ungünstig aus. In einer Studie zeigte sich, dass Bewohner von Regionen mit höherer Feinstaubkonzentration eher an Autoimmunerkrankungen litten. Jeder Anstieg um zehn Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft erhöhte ihr Risiko um sieben Prozent.

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