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Zahlreiche Beschwerden Sonnenschutzspray löst Verbrennungen bei Babys aus

Die kleine Kyla schaut erschöpft in die Kamera, ihr Gesicht angeschwollen und von Brandblasen entstellt. Das einjährige Mädchen aus Hamilton, Kanada erlitt Verbrennungen 2. Grades, nachdem Mutter Rebecca es mit Sonnenschutzspray eingesprüht hatte.


Mit diesem Foto wollte Rebecca Cannon andere Eltern vor dem Sonnenspray warnen. Und es stellt sich heraus, Kyla ist nicht die einzige. Insgesamt 26 Beschwerden wurden im letzten Monat in Kanada eingereicht. Und schon vorher hatten sich viele Australier auf Facebook über das Spray beschwert. Das schütze offenbar nicht vor Sonnenbrand, sondern verursache ihn vielmehr und das ganz ohne Sonne.


Nach einer weiteren Testreihe erklärt Banana Boat die Verwendung des Sprays für unbedenklich. Die Verbrennungsursache weiterhin ungeklärt. Doch obwohl die Betroffenen Kinder sind, will der Hersteller das Produkt nicht vom Markt nehmen. Die kleine Kyla kann wieder Lachen, hoffentlich trifft ihr Schicksal nicht noch mehr Kinder. 
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Die einjährige Kyla aus Hamilton, Kanada erlitt Verbrennungen 2. Grades, nachdem Mutter Rebecca es mit Sonnenschutzspray eingesprüht hatte. Doch der Hersteller will das Produkt nicht vom Markt nehmen. Weitere Verbraucher reichten Beschwerden ein.

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