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Richtige Pflege: 5 Tipps für gesunde Männerhaut im Winter

Kälte, Heizungsluft und Rasierer setzen der Haut im Winter zu. So bleibt die Haut in der kalten Jahreszeit geschmeidig und gesund.

Hautpflege für Männer im Winter - das raten Experten

Hautpflege für Männer im Winter - das raten Experten

Für unsere Haut gibt es zwei kritische Jahreszeiten: Das wäre einmal der Hochsommer, wenn die Sonne vom Himmel brennt und unsere Körperoberfläche mit UV-Strahlen beschießt. Und zum zweiten der Winter: Heizungsluft trocknet unsere Haut in der kalten Jahreszeit aus. Der Temperaturunterschied zwischen Drinnen und Draußen strapaziert sie zusätzlich. Die Folge: Die Haut schuppt sich, spannt, wirkt fahl und trocken. Wie lässt sich das verhindern?

Die "New York Times" hat jüngst mit Dermatologen gesprochen und nützliche Tipps zusammengefasst, wie wir unsere Haut gesund durch den Winter bringen. Die Tipps richten sich vor allem an Männer, da deren Haut durch das Rasieren zusätzlich gereizt und strapaziert ist.

Tipp 1: Rasierer mit Alkohol desinfizieren

Für die meisten Männer ist es selbstverständlich, die Haut täglich zu reinigen - einmal morgens, einmal abends. Aber wie sieht es mit Geräten wie Rasierern aus? Die werden nach Ansicht des Dermatologen Harold Lancer viel zu oft sträflich vernachlässigt: "Jedes Mal, wenn Sie Ihren Bartschneider verwenden, nehmen Sie damit Öl und abgestorbene Hautzellen auf", so Lancer. Wer das Gerät im Anschluss nicht desinfiziere, riskiere Infektionen, sobald er das nächste Mal zum Rasierer greife.

Sein Rat: Rasierer am besten nach jedem Benutzen mit Alkohol desinfizieren - oder gleich zu Einwegrasieren mit zwei Klingen greifen. Diese gehören nach dem Benutzen dann allerdings auch entsorgt - zugegebenermaßen keine besonders umweltfreundliche Alternative.

Tipp 2: Der Haut Entspannung gönnen

Muss es wirklich jeden Morgen eine Vollrasur sein? Oder ist es okay, auch mal ein paar Stoppeln zu zeigen? Der Dermatologe Paul Jarrod Frank rät, ab und an einen rasurfreien Tag einzulegen, da die Klingen die obere Hautschicht aufkratzen, und die Haut auf diese Weise Feuchtigkeit verliert.

Ist das nicht möglich, kann man sich mit speziellen Öl aushelfen: Es wird vor dem Rasieren aufgetragen und schützt davor, dass die Haut zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Nach der Rasur braucht die Haut Pflege am besten in Form einer Feuchtigkeitscreme. Wichtig: Beim Auftragen nicht kleckern, sondern klotzen.

Tipp 3: UV-Strahlen abwehren

Die UV-Strahlen der Sonne sind im Winter zwar weniger schädlich als im Sommer. Dennoch raten die Experten, auf eine Tagespflege mit niedrigem Lichtschutzfaktor zu setzen. "UV-Strahlen sind immer da, selbst wenn der Himmel grau ist oder es regnet", so Lancer.

Tipp 4: Luftfeuchtigkeit regulieren

Warme Heizungsluft in Innenräumen trocknet die Haut aus - Abhilfe kann da ein Luftbefeuchter schaffen. Nach Ansicht der Experten machen bereits fünf Prozent mehr Luftfeuchtigkeit einen großen Unterschied aus.

Wer kein teures Gerät kaufen möchte, kann alternativ ein feuchtes Handtuch auf den Heizkörper legen.

Tipp 5: Schweiß abwaschen

Nach einem anstrengenden Workout ist es sinnvoll, den Schweiß so schnell wie möglich von der Haut zu waschen. Das salzige Sekret wirkt austrocknend, entzieht der Haut Feuchtigkeit und kann bei empfindlicher Haut zu Irritationen führen.

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ikr
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.