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Stiftung Warentest: Günstig, aber wirksam: Diese Billig-Cremes pflegen Männerhaut schön

Wirken Lotions mit Koffein tatsächlich gegen müde Haut? Und ist es sinnvoll, zu einem teuren Produkt zu greifen? Stiftung Warentest hat Gesichtscremes für Männer getestet - und eine klare Empfehlung herausgegeben.

Ein Mann cremt sich das Gesicht ein.

Stiftung Warntest: Gute Gesichtscremes für Männer müssen nicht teuer sein

Männer und Gesichtspflege sind längst schon kein Widerspruch mehr. Immerhin jeder dritte Mann gibt an, seine Gesichtshaut regelmäßig mit einer Creme zu verwöhnen. Dafür brauchen sie spezielle Produkte, die für die Bedürfnisse ihrer Haut geeignet sind. Im Vergleich zu Frauen ist die Männerhaut nämlich etwas robuster, die Talgdrüsen sind aktiver. Cremes für das männliche Geschlecht sind daher eher feuchtigkeitsspendend und enthalten wenig Fett. So soll verhindert werden, dass das Gesicht nach dem Auftragen schnell glänzt.

Der Markt für Männerkosmetik ist groß – Stars wie Bundestrainer Jogi Löw und Star-Fußballer David Beckham werben für bekannte Marken. Auffallend dabei: Die einzelnen Cremes unterscheiden sich preislich stark. Während Produkte aus Drogerien und Discountern schon für wenige Euros zu haben sind, kosten Cremes aus der Apotheke schon einmal 80 Euro. Doch macht sich der Preisunterschied auch in der Qualität bemerkbar?

Billig oder teuer - was braucht die Männerhaut?

Stiftung Warentest hat zwölf Produkte für Männerhaut näher unter die Lupe genommen. Geprüft haben die Tester dabei folgende Eigenschaften: Wie gut pflegen die Produkte und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit? Können Werbeversprechen eingehalten werden? Und wie sieht es mit Schadstoffen wie kritischen Mineralölbestandteilen aus? Das teuerste Produkt im Test kostete 80 Euro pro 100 Milliliter, das günstigste dagegen nur wenige Euro.

Das Fazit von Stiftung Warentest: Gute Pflege muss nicht teuer sein. Die Männercreme des Discounters dm "Balea Men Active Care 24 h Feuchtigkeitscreme" überzeugte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis: Für nur 3,40 Euro pro 100 Milliliter schnitt sie mit dem Testergebnis "Gut" ab. Ebenfalls empfehlenswert: die Creme "Prince" von Aldi Süd (5,10 Euro/100 Milliliter)  oder das Konkurrenz-Produkt "Cien" von Lidl (ebenfalls 5,10/100 Milliliter).

Zwar sind nach Fazit von Stiftung Warentest teurere Cremes nicht automatisch schlechter - doch sie pflegen nur ähnlich gut wie billige Konkurrenz-Produkte und kosten oft ein Vielfaches. Testsieger mit geringem Vorsprung ist die "Weleda Feuchtigkeitscreme für den Mann". Sie überzeugte vor allem mit natürlichen Inhaltsstoffen, was aber seinen Preis hat: Käufer müssen pro 100 Milliliter 30,50 Euro hinlegen.

Was bringt Koffein in Gesichtscremes?

Kritisch sehen die Tester dagegen, dass viele Hersteller mit dem Inhaltsstoff Koffein werben: Es soll anregend wirken und "müde" Männerhaut wecken. Bewiesen sind diese Werbeversprechen laut Warentest nicht, kein Hersteller konnte auf Anfrage entsprechende Studien vorlegen. Immerhin: In allen Produkten, die mit dem Wachmacher warben, konnte Stiftung Warentest auch tatsächlich Koffein nachweisen.

Den vollständigen Test mit allen Produkten können Sie gegen Gebühr hier einsehen. 

Schrumpelige Hände


ikr
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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