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Interaktive Karte

Von Schleswig-Holstein bis Bayern: Betroffene Regionen – so breitet sich das Coronavirus in Deutschland aus

Welche Regionen sind betroffen? Wie schnell breitet sich das Coronavirus in Deutschland aus? Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die Zahlen zu Sars-CoV-2.

Mit einer kurzen Handwäsche erreicht man gar nicht alle wichtige Stellen.

"Wir stehen am Beginn einer Corona-Epidemie", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, nachdem hierzulande die ersten Fälle einer Infektion abseits infizierten China-Rückkehrer und des Autozulieferers Webasto in Bayern bekannt wurden.

Dort waren ab Ende Januar insgesamt 14 Mitarbeiter oder deren Angehörige an Covid-19 erkrankt, sie hatten leichte grippeähnliche Symptome und konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen (lesen Sie hier beim stern mehr dazu).

Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland

Im Fokus des jetzigen Infektionsgeschehens stand zunächst Nordrhein-Westfalen, inzwischen wurde das Virus Sars-CoV-2 aber auch aus zahlreichen anderen Regionen gemeldet.

Die Behörden versuchen, die Betroffenen zu isolieren und so die Ansteckungskette zu unterbrechen – dass dies vollständig gelingen wird, ist aber fraglich. Die Bundesregierung hat einen Krisenstab unter Führung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eingesetzt, auch in den betroffenen Regionen stehen die beteiligten Behörden und Institutionen in engem Austausch.

Auf unserer interaktiven Karte können Sie sich einen Überblick über die Verteilung der 157 Coronavirus-Fälle in Deutschlands Regionen verschaffen:

In der nachfolgenden Grafik können Sie sehen, wie sich die Infektionszahlen in Deutschland entwickelt haben : 

Hinweis der Redaktion: Die Grafik berücksichtigt jeweils die Daten von 10 Uhr, Ausnahmen sind angegeben. Die Karte ist auf dem Stand vom 2. März, 15 Uhr. Berücksichtigt werden in der Karte und der Grafik nur die im Labor nachgewiesenen Fälle, die von offiziellen Stellen wie dem Robert-Koch-Institut, den Gesundheitsbehörden oder der Weltgesundheitsorganisation bestätigt wurden. Insofern ist es möglich, dass an anderer Stelle bereits über (Verdachts-)fälle berichtet wird, diese aber in diese Statistiken noch keinen Eingang gefunden haben.

Quellen: Robert-Koch-Institut, Weltgesundheitsorganisation, Gesundheitsministerien der Bundesländer, Nachrichtenagentur DPA

wue / rös

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