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Eindringlicher Video-Appell: Diese Mutter bereut, dass sie sich nicht gegen Keuchhusten impfen ließ

Keuchhusten kann für Säuglinge lebensgefährlich sein. Eine Impfung schützt, doch sie ist erst nach zwei Monaten möglich. Eine junge Mutter war mit ihrer eigenen Impfung nachlässig - für ihr Kleines hatte das gravierende Folgen.

Keuchhusten können auch Erwachsene noch bekommen

Keuchhusten können auch Erwachsene noch bekommen. Für Säuglinge kann es lebensgefährlich werden, wenn ihre engen Kontaktpersonen nicht geimpft sind.

In einem eindringlichen Video-Appell berichtet eine Australierin, warum sie sich gegen eine Keuchhusten-Impfung entschied -  und warum sie das heute als großen Fehler betrachtet. Denn die junge Mutter hat sich kurz vor der Geburt ihrer kleinen Tochter mit der Krankheit infiziert und ihr Neugeborenes angesteckt.

"Ein Albtraum" sei das gewesen, sagt Cormit Avital in dem Video, das von der Gold Coast Health veröffentlicht wurde, einem regional zuständigen Gesundheitszentrum.  "Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, würde ich mich (durch die Impfung, Anm. der Red.) schützen." Da sie sich fit und gesund fühlte, hatte sich die junge Australierin gegen eine Immunisierung entschieden.

Cormit

'If I could turn back time I would protect myself.' Cormit's baby has contracted Whooping Cough. Watch this clip to hear the first-time mum bravely talk about her decision to opt out of vaccination during pregnancy and how hard it is now coping with her new baby being so unwell. For the facts on Immunisation go to http://bit.ly/1PJ6Cc0. #vaccinationmatters #immunisation #preventabledisease #GoldCoast #publichealth

Posted by Gold Coast Health on Montag, 4. April 2016

Für ihr Neugeborenes hatte das gravierende Folgen: Innerhalb von zwei Wochen habe der Husten der kleinen Eva erschreckende Ausmaße angenommen. Sie habe so lange gehustet, bis sie blau angelaufen sei und um Luft gerungen habe. "Sie hat mehrere Minuten lang nicht geatmet", erinnert sich die junge Mutter. Die Kleine musste daher ins Krankenhaus. Es seien große Schmerzen für ein so kleines Wesen gewesen, das man über alle Maßen liebe, sagt Avital.

Keuchhusten: Gefahr geht von ungeimpften Erwachsenen aus

Keuchhusten ist keine reine Kinderkrankheit, auch Erwachsene können sich mit dem Erreger infizieren. Für Säuglinge kann Keuchhusten lebensgefährlich werden. Die Hustenattacken sind nicht nur käftezehrend, Babys unter sechs Monaten können auch einen Atemstillstand erleiden. Kinder gegen Pertussis, wie die Krankheit in der Fachsprache heißt, impfen zu lassen, ist ab dem zweiten vollendeten Lebensmonat möglich und wird zu diesem Zeitpunkt auch von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlen

Ernährung für Babys: Das sollten Sie tun, wenn Ihr Baby krank ist

Die meisten Kleinen sind heute allerdings gegen Keuchhusten geimpft. Die größere Gefahr geht für sie von Erwachsenen aus, die die Krankheit unterschätzen und sich nicht immunisieren lassen. Sie können Säuglinge in der Zeit, in der noch keine Impfung möglich ist, mit den Bakterien anstecken. Solche Impflücken können für Babys lebensgefährlich sein. Jeder Erwachsene sollte daher gegen die Krankheit geimpft sein. Frauen mit Kinderwunsch, engen Kontaktpersonen und Betreuern vor der Geburt eines Kindes sowie  Beschäftigten in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen empfiehlt die Stiko, die Keuchhusten-Impfung alle zehn Jahre aufzufrischen. 

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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