Lexikon
Fachbegriffe - von Asana bis Zendo

Was ist ein Derwisch? Und wofür braucht man ein Mantra? Hier können Sie die wichtigsten Fachbegriffe nachlesen.

Asanas

Im Yoga: vorgegebene Sitz- und Körperhaltun-gen, zum Beispiel der Lotus als bekannteste Form und typische Haltung von Buddhastatuen

Chassidismus

Meditierend-mystische Richtung des jüdischen Glaubens

Chakra

Sanskrit: "Rad". Nach buddhistischer Lehre Energiezentren des "Geistkörpers" des Menschen, die von Kanälen (Nadis) verbunden werden und in denen die Lebenskraft fließt

Derwisch

Anhänger des meditierenden Sufismus im Islam

Dharana

Sanskrit, im Yoga: Fixierung, Konzentration

Dojo

Japanisch: "Ort der Übung des Weges", Raum für Zen-Übungen Guru Sanskrit: geistiger Lehrer (tibetanisch: Lama), der auch die Anleitung zur Meditation geben kann

Kabbala

Hebräisch: "Überlieferung", meditierendmystische Richtung des jüdischen Glaubens

Karma

Im Buddhismus: schicksalhafte Folgen oder Spuren des eigenen Handelns

Kinhin

Zen-Technik; Konzentration auf langsames Gehen, die zwischen Zazen-Einheiten geübt wird

Koan

Formelhafter, meist paradoxer Ausdruck einer als universal angenommenen Weisheit, über die vor allem im Rinzai-Zen meditiert wird

Kontemplation

Lateinisch: "Betrachtung", vor allem in der christlichen Mystik verbreiteter Begriff für die meditative Versenkung in Gott und sein Wort; oft als Gegensatz zur Aktion

Kyosaku

Japanisch: "Erweckungsstock"; im Zen gebräuchlicher abgeflachter Stock, mit dem sitzend Meditierenden zur Ermunterung auf die Schultern geschlagen wird

Mandala

Sanskrit: "Kreis", rundes oder vieleckiges, gemaltes oder mit farbigem Sand gestreutes Bild mit einer religiösen Aussage, über die meditiert wird

Mantra

Sanskrit: "Spruch", Silben oder Wort, deren dauernde Wiederholung den Geist für die Meditation frei machen oder konzentrieren soll, bekanntestes Beispiel aus dem Sanskrit: OM oder AUM, die "heilige Silbe" von Buddhisten und Hindus

Mudra

Symbolische Körperhaltung oder Geste, wörtlich: "Siegel"

Nirvana

Im buddhistischen Verständnis der vom Leiden befreite Endzustand, dem keine Wiedergeburt mehr folgt

Rosenkranz

Vermutlich auf indische Vorläufer zurückgehende christliche Gebetskette, an deren Perlen entlang besondere Aspekte des Lebens oder der Lehre Jesu wiederholend meditiert werden

Samadhi

Meditativer Konzentrationszustand, wörtlich: "Fixieren, Festmachen" (Sanskrit); höchste Stufe der Meditation im Buddhismus

Sattva

Im Yoga eines der drei Grundprinzipien: die Klarheit. Sie in allen Lebensvollzügen zu steigern, vor allem durch Verringerung der negativen Einflüsse von Rajas (Unruhe) und Tamas (Trägheit), ist Ziel des Yoga

Sesshin

Japanisch: "Berühren des Geistes"; Phase besonders intensiver Übung des Zazen in Zen-Klöstern, die zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen dauern kann

Sufismus

Asketisch-mystische Richtung des Islam; der Orden der "tanzenden Armen (Derwische)" geht bis auf das 12. Jahrhundert zurück

vegetativ

Lateinisch: "pflanzlich", im medizinischen Sinn: nicht dem Willen unterworfen; zum Beispiel beim vegetativen oder autonomen Nervensystem, das bei der Meditation eine wichtige Rolle spielt

Vipassana

Sanskrit: Einsicht, Erkenntnis

Zazen

Stilles, konzentriertes Sitzen in der Haltung des Buddhas, die wichtigste Übung des Zen

Zendo

Raum für die Übung des Zazen

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