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Oralsex soll gegen Übelkeit helfen

Von wegen Pfefferminz oder Ingwer: Ein amerikanischer Psychologe hält Oralsex mit dem werdenden Vater für das beste Hausmittel gegen Morgenübelkeit.

Sie ist wohl eine der untrüglichsten - und unangenehmsten - Anzeichen für eine Schwangerschaft: die Übelkeit am Morgen. Doch was Generationen von Frauen mit Zwieback, Ingwer oder Pfefferminze bekämpft haben, soll auch auf anderem Wege lösbar sein. Das US-Nachrichtenportal CBS Local beruft sich dabei auf den amerikanischen Psychologen Gordon G. Gallup von der University of Albany in New York. Dieser behauptet, dass regelmäßiger Oralsex mit dem Vater des Ungeborenen das beste Heilmittel gegen den morgendlichen Würgereiz ist.

Denn die Samenzellen des angehenden Vaters seien überhaupt erst der Grund für das Unwohlsein: Ähnlich wie bei einer Infektion weise der Körper der Schwangeren das fremde, väterliche Genmaterial zunächst ab und reagiere mit Erbrechen. Laut Gallup sei es für Frauen jedoch möglich, ihren Organismus an das Sperma zu gewöhnen, indem sie es wiederholt aufnehmen - am einfachsten ginge dies beim Oralsex.

Der Wissenschaftler stimmt auch mit einer These überein, die das National Center for Biotechnology Information schon im Jahr 2000 aufgestellt hat. Danach verringere regelmäßiges Spermaschlucken auch das Risiko, an Präeklampsie zu erkranken. Dabei haben Frauen gegen Ende ihrer Schwangerschaft Bluthochdruck und Eiweiß im Urin.

Eine repräsentative Anzahl an Schwangeren, die den Erfolg dieses angepriesenen Naturheilmittels bestätigt, ist bislang jedoch nicht bekannt.

nw

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