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200 Impfungen pro Tag Um auch die Armen vor Corona zu schützen: Impf-Busse touren durch New York

Sehen Sie im Video: In New York touren Corona-Impfbusse durch die ärmeren Stadtteile.






Wenn die Leute nicht zum Impfstoff kommen, kommt der Impfstoff eben zu den Leuten. In New York sind seit Mittwoch die ersten mobilen COVID-19-Impfkliniken unterwegs. Jeder Impfbus kann bis zu sechs Personen auf einmal aufnehmen, rund 200 Menschen sollen hier täglich geimpft werden. Die Behörden wollen mit den Bussen vor allem die ärmeren Gebiete der Millionenstadt anfahren. Und so Menschen erreichen, die bisher übersehen wurden. Giovanni Martinez gehört zu den Organisatoren: "All die kreativen Menschen haben sich hier zusammengetan, um einen Weg zu finden, Impfstoffe direkt in die Nachbarschaften zu bringen, wo sie am meisten gebraucht werden. Und um den Impfstoff in die Arme zu bekommen. Denn Impfstoffe sind der Weg, um New York, unsere geliebte Stadt zurückzubringen. Außerdem gibt es Gebiete, in denen die Menschen vielleicht nicht so viel reisen können, wo die Ressourcen ein bisschen begrenzter sind. Gemeinden, in denen es auch Misstrauen gibt. Wir wollen zeigen, dass Impfstoffe zu Ihnen kommen. Und Vertrauen in die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen wecken. In diesem Fall insbesondere für Johnson & Johnson." In den ersten Wochen der Impfbusaktion sollen vor allem Restaurantmitarbeiter und Lieferanten geimpft werden. Viele von ihnen haben keine Papiere. Die Informationen zu den Impfungen werden in 12 Sprachen angeboten. In Brooklyn wurde das Angebot schon gut angenommen. Dort standen die Menschen Schlange, um einen Termin zu bekommen.
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Nicht jeder in New York hat Papiere, und nicht jeder schafft es in ein Impfzentrum. Deswegen bringen die Behörden Corona-Impfungen mit Bussen zu den Ärmeren der Stadt.

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