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Ökotest: Kochschinken verdirbt zu schnell

Ökotest beanstandet Ekel-Produkte aus dem Supermarkt-Regal: Von 14 getesteten Kochschinken schnitten nur zwei "gut" ab. Viele Produkte waren zum Ende des Mindesthaltbarkeit nicht mehr genießbar.

Verbraucher sollten abgepackten Kochschinken aus dem Supermarkt einem Bericht der Zeitschrift "Ökotest" zufolge nicht zu lange im Kühlschrank aufbewahren. Eine Untersuchung von insgesamt 14 Produkten habe gezeigt, dass viele der Fleischwaren zum Ende der Mindesthaltbarkeit bereits teils stark mit Keimen belastet gewesen seien, berichtet "Ökotest" in seiner aktuellen Ausgabe. Auch seien die untersuchten Schinken zum Ende der Haltbarkeitsdauer mitunter nicht mehr genießbar gewesen, oder hätten einen unangenehmen Geruch entwickelt. Sowohl herkömmliche als auch Bioprodukte schnitten im Test schlecht ab.

Von den 14 untersuchten Schinken erhielten nur zwei die Note "gut", einer "befriedigend". Der Rest war überwiegend "mangelhaft" oder "ungenügend". Mit "gut" schnitten demnach eine Kochschinken-Sorte des Discounters Lidl sowie eine des Markenherstellers Herta. Bei den beanstandeten Keimen handelte es sich "Ökotest" zufolge großteils um Milchsäurebakterien, die zwar keinerlei Krankheiten auslösen, den Schinken aber ungenießbar machen. In einzelnen Fällen wurden auch Enterobakterien nachgewiesen, die krank machen können.

AFP / AFP
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