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Stiftung Warentest: Diese Schmerzmittel sind (überhaupt nicht) zu empfehlen

Schmerzmittel sollen schnell und zuverlässig wirken. Welche Präparate sind geeignet – und welche nicht? Stiftung Warentest hat verschiedene Wirkstoffe unter die Lupe genommen.

Eine Schmerztablette in Nahaufnahme

Stiftung Warentest prüft Schmerzmittel: Welche Risiken birgt welches Präparat?

Schmerztabletten versprechen schnelle Linderung bei Fieber, Kopf- oder Zahnschmerzen. Doch der Markt für die Medikamente ist unübersichtlich. Welche Substanz wirkt gegen welches Leiden? Welche Risiken bergen die einzelnen Präparate? Und wie sinnvoll sind Kombiprodukte mit mehreren Wirkstoffen? Stiftung Warentest hat Mittel wie Ibuprofen und Paracetamol überprüft.

Von Kombipräparaten rät Stiftung Warentest dagegen eher ab. Mittel wie Neuralgin oder Thomapyrin enthalten mehrere schmerzstillende Substanzen. Das steigere nach Auffassung der Tester das Risiko für Nebenwirkungen, aber verbessere nicht zuverlässig die Wirkung. Nicht empfehlenswert seien auch Schmerzmittel mit Koffein. Sie besitzen eine belebende Wirkung, was Patienten dazu verleiten könnte, sie häufiger als nötig einzunehmen.

Welche Wirkstoffe empfiehlt Stiftung Warentest?
Ibuprofen senkt Fieber und hemmt Entzündungen. Laut Warentest ist es bei leichten bis mäßig starken Schmerzen geeignet, zum Beispiel bei Kopf- oder Zahnschmerzen. Es sei wichtig, das Mittel nur kurzzeitig und in möglichst geringer Dosierung anzuwenden, so die Tester weiter. Für Schwangere ist es im letzten Drittel der Schwangerschaft tabu.

Ibuprofen senkt Fieber und hemmt Entzündungen. Laut Warentest ist es bei leichten bis mäßig starken Schmerzen geeignet, zum Beispiel bei Kopf- oder Zahnschmerzen. Es sei wichtig, das Mittel nur kurzzeitig und in möglichst geringer Dosierung anzuwenden, so die Tester weiter. Für Schwangere ist es im letzten Drittel der Schwangerschaft tabu.

 

Schmerzmittel: Nebenwirkungen durch falsche Einnahme

Schmerzmittel sollten ohne Absprache mit einem Arzt nicht länger als vier Tage am Stück und höchstens an zehn Tagen im Monat eingenommen werden, erklären die Tester. Außerdem ist es wichtig, sich stets an die richtige Dosis zu halten. Schlimmstenfalls drohen sonst Schäden der Leber, des Magens oder der Nieren. Informationen zur Anwendungsdauer und Dosierung des jeweiligen Präparats stehen im Beipackzettel, bei Fragen sollte ein Arzt konsultiert werden.

Die Experten empfehlen auch, nicht immer sofort zu einem Schmerzmittel zu greifen. Gegen leichtes Fieber würden etwa auch altbewährte Hausmittel wie Wadenwickel helfen. Dafür ein Handtuch in lauwarmen Wasser tränken, auswringen und um die Unterschenkel wickeln. Sobald das Tuch warm ist, kann es abgenommen und die Prozedur wiederholt werden. Bei langanhaltenden Schmerzen und Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Weitere Informationen, welche Arznei wo gezielt wirkt, gibt Stiftung Warentest hier. Dort finden Sie gegen Gebühr auch eine Liste der günstigsten Präparate zum jeweiligen Wirkstoff.

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ikr
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