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Trotz Corona-Notbremse Drosten fürchtet bis zu 30.000 Neuinfektionen pro Tag – und fordert weitere Corona-Maßnahmen

Sehen Sie im Video: Virologe Drosten fordert Maßnahmen über Corona-Notbremse hinaus.




Die Lage auf den Intensivstationen in Deutschland verschärft sich wegen der steigenden Corona-Infektionen weiter. Der Virologe Christian Drosten hält daher weitere Maßnahmen für nötig - zusätzlich zur schon geplanten bundesweiten Corona-Notbremse.
Das Bundeskabinett hat am Dienstag eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit müssen sich die Menschen in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Kommende Woche sollen die Neuerungen erst vom Parlament beschlossen werden und dann den Bundesrat passieren - trotz deutlicher Kritik einiger Länder und der Opposition im Bundestag.
Die Corona-Meldezahlen sieht der Virologe wegen Ostern noch mit einer eingeschränkten Aussagekraft. Er befürchtet, dass man gegen Ende der Woche wieder in einem Bereich zwischen 20.000 und 30.000 täglich gemeldeten Neuinfektionen landen werde. Durch die Osterferien sieht Drosten allerdings für die Schulen zunächst einen "nachhaltigen Entschleunigungseffekt".
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Nach Einschätzung des Charité-Virologen Christian Drosten reicht die bundesweite Corona-Notbremse nicht aus. Zwar rechnet er mit einem Effekt durch die Osterferien, doch die Infektionszahlen dürften weiter steigen.

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