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Auf der Nordhalbkugel Herbstanfang 2020: So sommerlich beginnt die neue Jahreszeit

Die Blätter werden sich in den kommenden Wochen goldbraun färben, denn der goldene Herbst steht vor der Tür.
Die Blätter werden sich in den kommenden Wochen goldbraun färben, denn der goldene Herbst steht vor der Tür
© Christian Ohde / Picture Alliance
Auf der Nordhalbkugel ist heute Herbstanfang. In den kommenden Wochen wird sich das Grün der Blätter goldbraun färben, der erste Schal wird umgelegt und in der Küche wird mit leckerem Kürbis gekocht. 

Heute beginnt der Herbst 2020. Die warmen Sommertage verabschieden sich. Stattdessen werden die Tage kürzer, die Luft wird kühl und es erwarten uns Nebel und Wolken. Allerdings darf man sich auch auf gemütliche Abende und bunte Wälder freuen. 

Um 15:30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit startet an diesem Dienstag aus astronomischer bzw. kalendarischer Sicht auf der gesamten Nordhalbkugel der Herbst. Meteorologen haben den Herbst bereits vor drei Wochen am 1. September eingeläutet und weichen so von der Definition des kalendarischen Beginns ab. 

Der Herbst beginnt sommerlich

Der Herbst beginnt mit einem spätsommerlichen Abgang: Am heutigen Tag scheint noch mal die Sonne vom blauen Himmel und erwärmt die Luft auf 23 bis 28 Grad. "Ein kleines Manko gibt es allerdings", sagte Meteorologe Sebastian Altnau aus der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes. Zwischen Schwarzwald und Alpen können sich am Nachmittag Quellwolken auftürmen und für vereinzelte Schauer und Gewitter sorgen. 

Am Mittwoch verabschiedet sich Hoch "Manfred" nach Osteuropa, während sich über den Britischen Inseln ein Tief in Stellung bringt. Dadurch werden die Wolken südlich des Mains deutlich zunehmen, häufiger gibt es Schauer und einzelne Gewitter. In den übrigen Landesteilen bleibt die Sonne noch ein treuer Begleiter. Mit Höchstwerten zwischen 22 und 27 Grad ändert sich dort am Temperaturniveau noch nichts.

"Am Donnerstag rückt uns dann der Tiefausläufer von den Britischen Inseln auf die Pelle", sagte Altnau. Von Nordwesten greift kühlere Luft auf das Bundesgebiet über. Dazu wird es bei zeitweisem Regen und auffrischendem Wind unbeständiger. Die Temperatur pendelt sich zwischen 17 und 24 Grad ein. Am Freitag erfasst ein neuer Schwall feuchter und kühlerer Atlantikluft das Land. Die Höchstwerte schalten noch einen Gang zurück auf herbstliche 15 bis 20 Grad.

Quelle: "Deutscher Wetterdienst"

deb DPA

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