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Bildband : Amazonen und Biker: Dennis Hoppers Fotografien aus den wilden 60ern

Er war nicht nur ein hervorragender Schauspieler. Auch als Fotograf leistete Dennis Hopper Großes. Ein Bildband zeigt seine besten Arbeiten aus den 60er Jahren.

Bildband Dennis Hopper: Fotos aus den 1960ern

"Double Standard", 1961

Dieses Foto charakterisiert wie kein Zweites das Lebensgefühl in Los Angeles in den frühen 60er Jahren. Die langgezogenen Boulevards, von großen Werbeflächen und Stromleitungen gesäumt. Die Aufnahme entstand an der Kreuzung von Santa Monica Boulevard, Melrose Avenue und North Doheny Drive. Der Titel des Bildes bezieht sich auf die Tankstellen-Kette Standard Oil Company, die an dieser Kreuzung gleich zweimal vertreten ist.

Die meisten kennen als Schauspieler und Regisseur, der mit seinen Rollen in Klassikern wie "Easy Rider", "Apocalypse Now" oder "Blue Velvet" Filmgeschichte schrieb. Doch der 1936 geborene Amerikaner war auch als Fotograf aktiv. Der Bildband "Dennis Hopper. Photographs 1961-1967" versammelt seine besten Arbeiten aus den 60er Jahren und zeigt, dass sein fotografisches Schaffen mit seinem filmischen ebenbürtig ist.

Der Großteil seiner Arbeiten entstand in einer Phase, als seine Hollywood-Karriere gescheitert schien. Nach kleineren Rollen, darunter in den James-Dean-Filmen "... denn sie wissen nicht, was sie tun" und "Giganten" bekam er kaum noch Rollen, er galt als zu schwierig. Die in diesem Band versammelten Bilder entstanden in den Jahren vor seinem großen Durchbruch mit "Easy Rider". 

Mehr über den Bildband unter www.taschen.com


Themen in diesem Artikel
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo