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Ausstellung in Hamburg: David Yarrow zeigt seine spektakulären Tierfotografien

Seine Fotos von wilden Tieren sind weltbekannt - und wahnsinnig begehrt. In Hamburg waren jetzt einige seiner seltenen Bilder zu sehen.

"Black Panther" by David Yarrow

"Black Panther" entstand in Afrika, David Yarrow kehrte hier die im Zoo übliche Konstellation um: Nicht das Tier befand sich im Käfig, sondern der Fotograf.

Wie kein Zweiter fängt er die Schönheit unseres Planeten ein: Der schottische Fotograf David Yarrow ist mit seinen atemberaubenden Fotografien wilder Natur und der vom Aussterben bedrohten Tiere weltberühmt geworden. Mit seinen Bildern erzielt er regelmäßig Rekordsummen, er zählt seit einigen Jahren zu den meistverkauften Kunstfotografen der Welt. Seine auf zwölf Exemplare limitierten Prints kosten durchschnittlich über 70.000 Dollar pro Stück. 

2018 betrug der Umsatz aus den Verkäufen seiner Bilder 11,58 Millionen US-Dollar. Einen guten Teil davon ließ er wohltätigen Zwecken zugute kommen: Seine gesamten Lizenzgebühren gehen an Tusk, eine Organisation, die sich für den Erhalt der Tierwelt in Afrika einsetzt.

David Yarrow in Hamburg

Einige seiner seltenen Fotografien waren in der vergangenen Woche bei Engel & Völkers in Hamburg zu sehen: Mehr als 20 limitierte Werke, darunter vier Weltpremieren. Der Künstler selbst war in der Hansestadt anwesend und hielt eine Einführung über seine besonderen Arbeitsweise sowie der Entstehung einiger Werke der letzten 30 Jahre.

Geboren wurde David Yarrow 1966 in der schottischen Stadt Glasgow. Eines seiner ersten bekannten Fotos gelang ihm 1986 bei der Fußball-WM in Mexiko, als der Diego Maradona mit dem Weltpokal ablichtete. Das ist lange her: Yarrow hat sich inzwischen ganz der Naturfotografie gewidmet. Damit ist der Künstler bekannt und erfolgreich geworden. Davon durften sich in Hamburg 200 Gäste überzeugen.

Mehr über den Fotografen unter www.davidyarrow.photography

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