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Fotoserie "Schland": Deutschland einig Fahnenland

Zu Fußballturnieren versinkt Deutschland regelmäßig in schwarz-rot-goldenem Fahnenmeer. Doch bei Licht betrachtet wirkt die nationale Euphorie bisweilen recht trübe - wie die Serie "Schland" zeigt.

Alle zwei Jahre - pünktlich zur Fußball-EM oder -WM - werden viele Deutsche von einem patriotischen Gefühlsüberschwang gepackt. Dann müssen sie plötzlich ihre Häuser, Balkone, Autos oder Außenspiegel mit schwarz-rot-goldenen Emblemen behängen, um ihre Verbundenheit mit der Nationalmannschaft zum Ausdruck zu bringen und in einem großen Kollektiv aufzugehen.

Alle zwei Jahre - pünktlich zur Fußball-EM oder -WM - werden viele Deutsche von einem patriotischen Gefühlsüberschwang gepackt. Dann müssen sie plötzlich ihre Häuser, Balkone, Autos oder Außenspiegel mit schwarz-rot-goldenen Emblemen behängen, um ihre Verbundenheit mit der Nationalmannschaft zum Ausdruck zu bringen und in einem großen Kollektiv aufzugehen.

Der flächendeckende Einsatz der Nationalflagge hat sich in Deutschland relativ spät durchgesetzt. Erst seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 kann man die Fahne zeigen, ohne gleich als Nationalist zu gelten. Zu dieser Zeit entstand auch der Begriff "Schland", der für einen positiven Patriotismus stehen soll, ohne dumpfdeutsche Aggressionen. "Schland" heißt auch die Fotoserie von Ka Früh, die sich mit dem Phänomen befasst.

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