HOME

"Harry-Potter"-Autorin: Rowling-Spektakel ohne jeden Zauber

Der erste Roman der britischen Autorin nach Harry Potter ist im Handel. Der Hype erreicht locker Potter-Ausmaße. Keine einzige Zeile gelangte vorab an die Öffentlichkeit. Buchläden erwarten einen Run.

Von Sebastian Borger, London

Die britische Bestseller-Autorin Joanne Rowling macht ihren Fans ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk

Die britische Bestseller-Autorin Joanne Rowling macht ihren Fans ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk

Die Übersetzerinnen arbeiteten in Klausur und unter strengster Geheimhaltung. Die Bücher selbst wurden in verplombten Lastwagen durchs Land kutschiert. Die öffentlich-rechtliche BBC nahm Sondersendungen ins Programm. Der Riesenaufwand gilt einem Topereignis für die gebeutelte Verlagsbranche: Seit 9 Uhr steht heute der erste Erwachsenenroman der "Harry Potter"-Autorin Joanne ("JK") Rowling zum Verkauf - zeitgleich in Buchhandlungen, auf elektronischen Lesegeräten sowie als Audiobuch, in allen wichtigen Sprachen der Welt.

500.000 beträgt die Startauflage allein in Deutschland, wo "A Casual Vacancy" als "Ein plötzlicher Todesfall" im Carlsen Verlag erscheint. Eine gigantische Werbekampagne soll helfen, das 567 Seiten dicke Buch unter die Leute zu bringen. Schließlich muss sich der Vorschuss von 3,75 Mio. Euro lohnen, den Rowling von ihrem neuen englischen Verlag Little, Brown erhalten haben soll.

Ihre eigene Jugend verarbeitet

Die Autorin kann also gelassen bleiben. "Und wenn alle Kritiker das Buch furchtbar finden - damit kann ich leben", sagte die im schottischen Edinburgh lebende Engländerin in Vorabinterviews. Auch bei einem schweren literarischen Misserfolg dürfte es ihr materiell an nichts mangeln: Rowling, 47, gehört nach Berechnungen der "Sunday Times" zu den 150 reichsten Bewohnern der Insel, ihr Vermögen wird auf 701 Mio. Euro geschätzt.

"Jedermann weiß, dass ich die Rechnungen bezahlen kann", sagte Rowling dem "Guardian". "Ich wollte dieses Buch schreiben, ich mag es sehr und bin stolz darauf." Die Mutter von drei Kindern zwischen sieben und 19 Jahren hat in "Ein plötzlicher Todesfall" ihre eigene Jugend verarbeitet. Das Buch spielt in einer scheinbar idyllischen Kleinstadt, wo eine schmuddelige Sozialsiedlung der Bürgerschicht zunehmend ein Dorn im Auge ist. Mit schwarzem Humor schreibt Rowling gegen die ihrer Meinung nach undifferenzierte Haltung gegenüber sozial Schwachen an. Sie werde "nie vergessen, wie scheel man angeschaut wird, wenn man von der Sozialhilfe lebt", sagt Rowling.

Kein Verständnis für Steuerflüchtlinge

Das war ihr Schicksal, ehe ein Zauberlehrling den Reichtum brachte. Mehr als 450 Millionen Bücher der siebenteiligen Fantasyserie wurden verkauft. Für die zahlreichen britischen Multimillionäre, die als Steuerflüchtlinge in Monaco oder auf den Kanalinseln registriert sind, hat Rowling kein Verständnis: "Man trifft eine fundamentale Entscheidung, ob man sein Leben vom Geld regieren lässt oder umgekehrt." Hauptsache, man hat.

Sebastian Borger / FTD
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(