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"News": Für den Nicht-so-gern-Zeitungsleser

Frankfurt hat eine neue Tageszeitung. "News" ist klein und jung und will als "Infofrühstück" Leser finden. Allerdings kommt die potenzielle Kundschaft wohl erst abends zum Lesen.

Von Niels Kruse

Klaus Madzia hat das Rad nicht neu erfunden. Gibt er anstandslos zu. Wie soll er auch, sein neuestes Baby ist schließlich eine Tageszeitung namens "News" und sie ist am Dienstag zum erstem Mal erschienen. Von Tageszeitungen gibt es bekanntlich schon eine Reihe. Zu viele, meinen einige sogar, und erwarten deswegen ein langsames Sterben der täglichen Lektüre, zumindest aber eine Marktbereinigung. Natürlich wegen a) des aktuelleren Internets, b) den dorthin abwandernden tageszeitungstypischen Anzeigen wie Auto und Immobilien und c) der allgemeinen Lesemüdigkeit überhaupt. Und jetzt kommt "News".

Klaus Madzia, ehemaliger "Spiegel"-Redakteur und Chefredakteur des 2001 eingestellten New-Economy-Magazins "Net Business", versucht sich also gegen den Trend an einer neuen Zeitung. "Einer Tageszeitung für die I-Pod-Generation", wie er sagt. "News" heißt das Blatt, das in der Verlagsgruppe Handelsblatt erscheint, die auch das tägliche "Handelsblatt" und die wöchentliche "Wirtschaftswoche" herausbringt und wiederum dem Stuttgarter Holtzbrinck-Verlag gehört, der mit dem "Tagesspiegel" und der "Zeit" weitere namhafte Publikationen ihr Eigen nennt.

Nicht FAZ, nicht Bild, nicht Zeit - Infofrühstück will "News" sein

Seit Dienstag ist "News" zum ersten Mal erhältlich, zunächst aber nur in Frankfurt am Main. Die Finanzmetropole ist ein Testlauf und vielleicht deshalb titelt Madzia auf Seite eins: "Frankfurt rockt: Comeback der City". Schon klar, wen der Chefredakteur als Leser im Visier hat: Nicht den Leitartikel-Leser der "FAZ", nicht den Kommentar-Konsument der "Bild" oder den Feuilleton-Freund der "Zeit" – Young urban professional People, früher mal Yuppies genannt und sonstige Nicht-so-gern-Zeitungsleser. Also alle die keine Zeit für dicke Zeitung haben, aber ein Informationsbedürfnis nach Aktuellem, Hintergründigem, Lokalem und Internationalem. Ein "tägliches Magazin", kurz und prägnant will "News" sein, so Madzia. Oder nein, besser eine Mischung aus Zeitung und Magazin, sowie Print und Online. "Infofrühstück" nennt das der Verlag.

Am Morgen des ersten Tages wird dem Leser ein Exklusiv-Interview mit Hessens Regierungschef Roland Koch ("Handkäs und Ebbelwoi reichen nicht aus") serviert. Dazu ein Gespräch mit Eintracht-Frankfurt-Trainer Friedhelm Funkel über Kritik im Job. Und wie gesagt, auf Seite Eins rockt Frankfurt. "Wir sitzen in Franfurt, wir erscheinen in Frankfurt, da machen wir natürlich auch Lokales", sagt der Chefredakteur. Auf den Titel kann und darf aber natürlich auch ein Schröder oder Internationales. Oder die Memoiren von Paris Hilton.

Koorperationen mit Handelsblatt, Tagesspiegel, Amica und FitForFun

Bedienen kann sich "News" zudem aus dem Fundus der Holtzbrinck-Schwester-Blätter wie dem "Tagesspiegel" und dem "Handelsblatt", andere Texte kommen vom ehemaligen Hamburger "Li-La-Laune"-Verlag Milchstrasse, in dem unter anderem "TV Spielfilm", "FitForFun" und "Amica" erscheinen. Die Artikel werden aber für "News" neu aufgearbeitet oder redigiert. Darauf legt Madzia Wert.

Die 20.000 Exemplare, im kleinen, U-Bahn-freundlichen Format, werden zunächst im Straßenverkauf durch Zeitungsjungs an die Leser gebracht. Sollte das Experiment glücken, wird es "News" auch irgendwann in anderen Ballungsräumen zu haben sein, sowie im Abo und am Kiosk. Aber am Straßenverkauf will der Chefredakteur festhalten. Vermutlich weil die die jungdynamische Zielgruppe dann erst Zeit hat zu lesen, wenn sie am Abend in Bars, Kneipen und Clubs entspannt.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(