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Auszeichnung: Der Preis

Der Egon Erwin Kisch-Preis ist 1977 von Henri Nannen begründet worden, um die deutschsprachige Presse dazu anzuregen, die journalistische Qualität der Reportage zu fördern.

Der Egon Erwin Kisch-Preis ist 1977 von Henri Nannen begründet worden, um die deutschsprachige Presse dazu anzuregen, die journalistische Qualität der Reportage im Sinne des von Egon Erwin Kisch formulierten und in der Präambel der Satzung zitierten Anspruches zu fördern.

Der Preis wird in jedem Jahr einmal vergeben. Ausgezeichnet werden drei Preisträger für die drei besten Reportagen, die in dem Kalenderjahr vor der Verleihung in deutschsprachigen Zeitungen oder Zeitschriften erschienen sind.

Der erste Preisträger erhält EUR 10.000, der zweite Preisträger EUR 7.500 und der dritte Preisträger EUR 5.000.

Der Preis wird alljährlich Mitte November im stern ausgeschrieben. Außerdem weist der Sekretär der Jury die Chefredakteure aller bedeutenden Tageszeitungen und Zeitschriften durch einen Brief auf den Wettbewerb hin. Darüberhinaus wird eine Agenturmeldung über die Auslobung/Auschreibung des Preises herausgeschickt. Schlußtermin der Einsendung ist der 15. Januar des folgenden Jahres.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Verfasser von Reportagen, die im vorangegangenen Kalenderjahr in einer deutschsprachigen Zeitung oder Zeitschrift erschienen sind. Zur Einsendung einer solchen Reportage ist jedermann unter Angabe des Verfassernamens, der Zeitung oder Zeitschrift und des Datums der Veröffentlichung berechtigt. Pro Autor können zwei Reportagen eingereicht werden.

Wenn mehr als sechzig Reportagen eingereicht worden sind, kann die Jury von ihr zu benennende Journalisten mit der Vorauswahl beauftragen. Dabei wird darauf geachtet, dass kein Journalist eigene Arbeiten oder Arbeiten von Verfassern bewertet, mit denen er im eigenen Hause oder sonstwie zusammenarbeitet. Der Jury sollten mindestens 30 vorausgewählte Reportagen vorgelegt werden aus denen sie dann die drei Preisträger ermittelt.

Der Kisch-Preis Jury gehören an: Giovanni di Lorenzo (Der Tagesspiegel), Andreas Petzold (stern), Peter Sartorius, (Autor), Iris Radisch (Die Zeit), Cordt Schnibben (Der Spiegel), Hermann Schreiber und Jutta Voigt (Autorin).