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Neues Katzenberger-Buch: Pfui Katze - das war zu intim

Sie hat es wieder getan: Daniela Katzenberger hat ein drittes Buch veröffentlicht. Auf der Frankfurter Buchmesse stellt sie es diese Woche vor. Der stern hat "Eine Tussi wird Mama" vorab für Sie gelesen und warnt vor den schlimmsten Kapiteln.

Katzenberger

Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis sind jetzt Eltern.

Daniela Katzenberger hat wieder ein Buch geschrieben. "Eine Tussi wird Mama" heißt es und es ist ein 248 Seiten langer Ausflug in die banale, pink-farbene Schwangerschaftswelt der Reality-TV Blondine. Man erfährt, dass Katzenberger auf Sternzeichen steht und dass dem Baby schon im Bauch der größte Hit seines Großvaters vorgesungen wurde: Anita! Trotzdem heißt das Kind Sophia Cordalis und kam am 20. August gesund zur Welt. Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erscheint nun nach "Sei schlau, stell dich doof" und "Mein Buch über die Liebe" Katzenbergers drittes Schriftwerk. Doch 248 Seiten mit den Worten und Gedanken von Daniela Katzenberger können verdammt anstrengend sein. Wir haben das Buch für Sie gelesen und helfen Ihnen da durch.

Das verstörendste Kapitel:

Zartbesaiteten Lesern sei dringend empfohlen, das Kapitel "Der Toffifee-Test" auszulassen. Zu verstörend ist der Blick in den Katzenbergschen Familienalltag. Sie sind hart im Nehmen? Bitte sehr - aber Sie wurden gewarnt!

"Meine Mutter ist ja der festen Überzeugung, dass sie (...) erkennen kann, wenn eine Frau guter Hoffnung ist. Sie sagt, dass sie das an den Brustwarzen erkennen kann. Die werden dann nämlich dunkler, sie nennt das Toffifee-Brustwarzen. Ich konnte also ab Oktober 2014 keinen Besuch zu Hause machen, ohne dass meine Mutter sagte: 'Dani, knöpf mal deine Bluse auf!' Geübter Griff in den BH (...). Ich stand Sonntagmorgens gerade mit geöffnetem Morgenmantel in der Küche und präsentierte mich mal wieder von meiner besten und auch nacktesten Seite in voller Doppel-D-Pracht (...), als Papa Peter plötzlich schlaftrunken hinter meiner mich gerade inspizierenden Mutter auftauchte. Armer Papa Peter!" Armer Leser.

Die peinlichsten Stellen:

Daniela Katzenberger

Daniela Katzenbergers zweites Buch heißt "Eine Tussi wird Mama" und ist soeben im Plassen Verlag erschienen.

Haben meist mit der Katzenberger-Mutter Iris zu tun. Ein Beispiel:

"Ich: 'Mama, ich bin schwanger.' Sie: Pause! Sie: rührt im Kaffeebecher, guckt mich an. Sie: Pause! Ich: 'Lucas und ich bekommen ein Baby.' Sie: 'Endlich! Aus der griechischen Cannelloni kommt ja doch was Gutes raus.'

Oder wenn es zu intim wird:

"Habt ihr euch schon mal überlegt, wie irre schwer es (..) ist, sich untenrum zu rasieren, (...)? Da musst du aber ganz tapfer sein: Wenn du dir das Ding nämlich zwischen die Beine hältst, um den Haaren zu Leibe zu rücken, kommst du am Anblick deiner Schamlippen nicht vorbei. Schreck lass nach! Ich schwöre euch, so etwas habt ihr noch nicht gesehen (...). Die Dinger werden monstergroß. Ich habe meine nur noch Lumpen genannt."

Wer anfällig für Fremdscham ist, sollte das Kapitel "Brief ans Baby" besser ganz auslassen. Ist genauso schaurig-kitschig, wie es klingt.

Sätze, die garantiert nicht von Daniela Katzenberger selbst stammen:

"Erstgebärende sind die perfekten Opfer. Ich hätte nie geglaubt, was man sich so alles andrehen lässt, nur weil man so gar keine Ahnung hat und denkt, man braucht das unbedingt." Zu reflektiert.

"Muskelkater im Busen? Hatte ich noch nie und mein Busen begleitet mich schon eine ganze Zeit. Ich machte also die nächsten zwei Tage auf eingebildete Kranke (ohne das berühmte Theaterstück je gesehen zu haben)." Hochkultur-Referenz? Please!

Sätze, die garantiert von Daniela Katzenberger selbst stammen:

"Scham habe ich da überhaupt keine. Wieso auch?" Stimmt.

"Wenn ich mir mein Baby basteln könnte, genauso wie ich mir meinen Traummann gebacken habe, dann würde es so aussehen: meine Schönheit und Lucas’ Intelligenz. Fertig, basta, aus!"

Was das Buch sein will:

Schwangerschafts-Tagebuch und Ratgeber in einem. Mit Merkzetteln für den Lesern auf denen Katzenberger-Weisheiten stehen wie: "Schwangere Tränen sind Glückstränen" oder "Denk nicht, du wirst auch ohne Pille nicht schwanger". Wirklich wahr.

Was das Buch wirklich ist:

Eine wenig versteckte Aufforderung an Kindsvater Lucas Cordalis, Daniela Katzenberger doch bitte endlich zu heiraten. Dass der Ring noch fehlt, wird mindestens einmal pro Kapitel erwähnt.