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Leipziger Buchmesse: Der Trend geht zum illegalen Hören

500 Hörbuchverlage mit rund 16.000 Titeln buhlen derzeit um die Käufer, Literatur fürs Ohr aus dem Netz liegt im Trend – darauf liegt ein Schwerpunkt bei der Leipziger Buchmesse. Viele Verlage bieten die Audiodateien zum Runterladen im Netz an. Sorgen bereitet den Anbietern illegale Angebote.

Der Knopf im Ohr ist schon fast ein modisches Accessoire geworden. Ob Jogger, Fahrradfahrer, Fußgänger oder Benutzer von Bussen, Bahnen - ohne ihren MP3-Player gehen vor allem viele jüngere Menschen nicht mehr aus dem Haus. Doch nicht nur Pop- und Rockmusik tönt aus den kleinen Kopfhörern der Geräte. Auch das gesprochene Wort in Form von Hörspielen, Lesungen und O-Ton-Features findet inzwischen seinen Weg zur "Multi-Tasking"-Generation.

Ein neuer Markt für die Hörbuch-Verlage tut sich auf. Auf der Leipziger Buchmesse, die am Donnerstag beginnt, wird es wieder einen Ansturm auf die digitalen Hörinseln geben, die in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut wurden. Alle großen Medienhäuser, aber auch einige kleinere Verlage haben inzwischen Download-Portale für das legale Herunterladen der Audio-Dateien gestartet. Zu den bekanntesten Anbietern gehören www.claudio.de, www.audible.de, www.soforthoeren.de und www.libri.de.

Genauso wie der Musikindustrie bereitet allerdings auch den Verlagen das illegale Herunterladen große Sorgen. "Kurz nach Erscheinen und innerhalb eines relativ überschaubaren Zeitraums von etwa einem Monat hat die von uns beauftragte Anwaltskanzlei durch Stichproben rund 60 000 illegale Angebote alleine zu den 'Harry Potter'-Hörbüchern und Frank Schätzings 'Der Schwarm' im Netz ausgemacht", sagt die Sprecherin des Münchner Hörverlags, Heike Völker-Sieber. Die Anzahl illegaler Up- und Downloads könne gar nicht hoch genug angesetzt werden, da mit einer "extremen Dunkelziffer nicht entdeckter Angebote" gerechnet werden müsse.

Portale dürfen keine Dumping-Preise anbieten

"Bei vielen Online-Nutzern herrscht eine große Unwissenheit darüber, wie Hörbücher entstehen und wie viel eine Produktion kostet", sagt Joachim Leser vom Kein & Aber Verlag Zürich. "Jeder illegale Download schadet den beteiligten Künstlern", meint Barbara Widmann vom Patmos Verlag (Düsseldorf). Download-Portale dürften außerdem keine Dumpingpreise anbieten. "Sonst können aufwendige Produktionen künftig nicht mehr finanziert werden", erklärt Widmann. Bis in die Millionen gehen die Kosten für außergewöhnliche Audio-Projekte wie Tolkiens "Herr der Ringe"-Saga oder Tad Williams "Otherland" mit allein 220 Schauspielern. Zu den Gagen für Sprecher, Autor, Regisseur, Übersetzer, Komponist, Musiker und Tontechniker kommen noch die Lizenzrechte für Text und Musik sowie Studiogebühren.

Monumental-Produktionen wie "Herr der Ringe"

"Die Verlage arbeiten mit einer klassischen Mischkalkulation, dass heißt in unserem Fall 20 Prozent unserer Hörbücher machen den Gewinn, mit dem wir die anderen 80 Prozent mitfinanzieren", sagt die Hörverlag-Sprecherin. Bestseller machen so ambitionierte Projekte wie Peter Weiss’ "Die Ästhetik des Widerstands" oder eine umfangreiche Edition mit Werken Samuel Becketts erst möglich. "Schlimm ist, dass das illegale Herunterladen immer noch als Kavaliersdelikt behandelt wird", sagt der kaufmännische Verlagsleiter von Steinbach Sprechende Bücher (Schwäbisch Hall), Peter Bosnic. "Das Thema Preise ist im Moment im Hörbuchmarkt ohnehin schwierig. Viele Anbieter sind zu preiswert und signalisieren den Endkunden, dass Hörbücher billig sein müssen."

Der Umsatz mit Online-Verkäufen von Audio-Büchern sind bei den meisten Verlagen nach einer Umfrage des Börsenvereins noch marginal. Kein & Aber-Sprecher Leser hat Zweifel, dass das Online-Geschäft die gekauften CDs irgendwann vollständig ablöst. "Der Umsatzanteil wird sicherlich steigen, aber das Bedürfnis nach Sinnlichkeit, nach Haptik wird unvermindert bestehen bleiben", meint auch Völker-Sieber. "Wir schätzen, dass es noch einige Jahre beides geben wird", sagt Bosnic.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 22. bis zum 25. März statt. Infos unter www.leipziger-buchmesse.de/leipzig-hoert

Elke Vogel/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(