VG-Wort Pixel

Corona-Regeln Bayern rudert in Skigebieten zurück

Skifahren ist in Bayern bald wieder einfacher.
Skifahren ist in Bayern bald wieder einfacher.
© Tomas Marek/Shutterstock.com
Nach der Kritik von Berufsverbänden: Die bayerische Regierung rudert zurück und erlaubt in den Skigebieten doch 2G statt 2G plus.

Die bayerische Regierung rudert in Sachen Testpflicht für Skifahrer zurück. Künftig gilt in den Skigebieten Bayerns die 2G-Regel. Die Besucher müssen geimpft oder genesen sein, müssen aber keinen aktuellen Test mehr vorweisen. Dies gab der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger (50) bei einer Pressekonferenz bekannt, wie unter anderem die "Allgäuer Zeitung" berichtete.

Seit dem 24. November galt an Bayerns Pisten, wie bei anderen Freizeiteinrichtungen auch, noch 2G plus. Skifahrer mussten neben einer Impfung oder einem Nachweis über eine Genesung einen negativen Corona-Test vorweisen können, um den Skilift oder eine Gondel nutzen zu können.

Eine Maskenpflicht in Gondeln und eine Auslastung von nur 25 Prozent gelten allerdings auch weiterhin.

Seilbahn-Verband hatte protestiert

Der Verband deutscher Seilbahnen war gegen diese Entscheidung Sturm gelaufen, hatte vor der Abwanderung von Skitouristen und vor Schließungen gewarnt.

Die Kurskorrektur begründete Aiwanger dann auch mit einer drohenden Flucht der Touristen in andere Bundesländer oder ins Nachbarland Österreich. Dort gilt schließlich schon länger reines 2G. In der Schweiz gilt in den Gondeln sogar nur die Maskenpflicht.

Im bayerischen Nachbarbundesland Baden-Württemberg gilt derweil seit dem 4. Dezember ebenfalls 2G plus. In Sachsen sind die Skigebiete ganz geschlossen.

SpotOnNews

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker