"Triangle of Sadness" "Kotzen hat am Ende auch etwas Erlösendes" – Sunnyi Melles neuer Film rechnet mit den Reichen und Mächtigen ab

Schauspielerin Sunnyi Melles bei den Dreharbeiten von "Triangle of Sadness"
Dreharbeiten von "Triangle of Sadness": Sunnyi Melles, 64, spielt eine Oligarchen-Gattin
© SinaOstlund_PlattformProduktion
Der Film heißt "Triangle of Sadness", also Sorgenfalte. Sie werden in diesem Jahr im Kino aber kaum mehr Spaß haben als in dieser Abrechnung mit den Reichen, Schönen und Mächtigen auf einer Luxuskreuzfahrt, die aus dem Ruder läuft. Ein Gespräch mit Hauptdarstellerin Sunnyi Melles übers Kotzen und die Dreharbeiten.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass man sich mit einer Prinzessin übers Speien unterhält. Sunnyi Melles sitzt auf der Kante eines Sofas in einem Hamburger Nobelhotel, zupft immer wieder ihr doch recht kurzes schwarzes Kleid zurecht und will eigentlich nur über ihren neuen Film reden, wie erfüllend die Arbeit war mit dem schwedischen Regisseur Ruben Östlund: "Ich fühlte mich wie neu getauft."

Doch das Gespräch mit der Schweizer Schauspielerin kommt fast zwangsläufig immer wieder auf eine Szene zurück, in der es ums Spucken geht. Mit ihrer porzellanfarbenen Haut, der blonden Wolke auf dem Kopf und den feinen Gesichtszügen wirkt Melles nicht nur aristokratisch, sie ist auch im echten Leben durch Heirat eine Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn.

Mehr zum Thema

Newsticker