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"Veronica Mars" kommt doch ins Kino: Selbst ist der Fan - dank Crowdfunding

Fast sechs Jahre nach dem Ende der beliebten Serie "Veronica Mars" haben Fans in sehr kurzer Zeit Millionen gesammelt, um einen Film zu verwirklichen. Zur Verblüffung des Studios.

Kristen Bell ist bald wieder als Veronica Mars unterwegs

Kristen Bell ist bald wieder als Veronica Mars unterwegs

"Veronica Mars" hat viele Freunde, denen das TV-Serienende der Highschool-Ermittlerin vor fast sechs Jahren sehr nah ging. Immer wieder hatte es den Hoffnungsschimmer gegeben, dass ein Film zustandekommen werde - doch die verblassten immer wieder schnell. Das zuständige Studio Warner Bros. glaubte, die Fanbase sei nicht groß genug, damit eine Kinoversion des Fernseherfolges sich lohnen würde. Wie sehr die Zuständigen sich geirrt haben, zeigt das "Veronica Mars"-Projekt auf der Crowdfunding-Website Kickstarter. Mehr als zwei Millionen Dollar sind bereits eingegangen, um den Film ohne Studio zu drehen.

"Veronica Mars"-Erfinder Rob Thomas und Hauptdarstellerin Kristen Bell haben die Sache selbst in die Hand genommen und über Kickstarter ihre Fans um Unterstützung gebeten. Mit beeindruckendem Erfolg: Gerade mal zwölf Stunden, nachdem der Aufruf online ging, waren bereits 100.000 Dollar zusammengekommen. Das Ziel waren zwei Millionen Dollar bis zum 12. April. Heute sind es bereits 2,6 Millionen Dollar.

Dank an die Fans

Bell hat sich sogleich bei ihren treuen Fans bedankt: Sie sei die "glücklichste Blondine" der Welt. Sie hätten so lange gewartet und davon geträumt, dass dieser Film Wirklichkeit werde, und nun passiere es "wegen EURES Engagements, EURES Durchhaltevermögens".

"Veronica Mars" erzählt auf lustig-böse Art von einer Schülerin, die in die Fußstapfen ihres Detektiv-Vaters tritt. Ein bisschen wie "Buffy" ohne Monster - beziehungsweise sieht man den Monstern das Monstersein nicht sofort an. Im Kinofilm soll es unter anderem um die berühmt-berüchtigte Highschool-Reunion gehen.

Warner Bros. zeigt sich begeistert und hat versprochen, das Marketing, den Verleih und einen Kinostart im kleinen Rahmen möglich zu machen, berichtet "Wired". Und der "Hollywood Reporter" zeigt am Ende seines Artikels ein wunderbares Funding-Video mit allen Beteiligten.

sal
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo