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"Veronica Mars" im Kino: Der Film, den es eigentlich nicht geben dürfte

Zehn Jahre ist es her, dass die erste Folge von "Veronica Mars" im TV lief. Nun ermittelt die Detektivin im Kino. Das ist nur den Fans zu verdanken, die der Serie Jahre nach dem Ende treu blieben.

Von Patrick Heidmann

Kinotrailer: "Veronica Mars"

Jahre lang war sie hin- und hergerissen. "Aus der Sache wird nie im Leben etwas, dachte ich auf der einen Seite. Und hatte auf der anderen die kleine Hoffnung, dass sich vielleicht doch noch irgendwie irgendwann eine Möglichkeit ergibt. Die Optimistin in mir wollte nicht aufgeben. Aber wirklich realistisch sah es eigentlich nie aus." Kristen Bell zeigt im Interview ihr strahlendstes Lächeln, wenn sie über das Comeback von "Veronica Mars" spricht, mit dem wirklich gerechnet hatte. Im Herbst ist es zehn Jahre her, dass die Amerikanerin zum ersten Mal in der Rolle der Schülerin Veronica Mars zu sehen war, die gemeinsam mit ihrem Vater neben der High School als Privatdetektivin ermittelte. Drei Jahre später, nach nur drei Staffeln, wurde die Fernsehserie dann eingestellt, nun lebt sie im Kinofilm wieder auf.

Obwohl die Kritiker begeistert waren von der sonnendurchfluteten und gleichzeitig düsteren Mischung aus Film Noir und High School-Drama, blieben die Einschaltquoten überschaubar. Schon dass es überhaupt eine dritte Staffel gab, war - nachdem der ausstrahlende US-Sender in einem anderen aufgegangen war - eigentlich eine faustdicke Überraschung. In Deutschland wurde die Serie an der Zielgruppe vorbei im Wochenend-Nachmittagsprogramm des ZDF versendet und wanderte sehr schnell ins Nachtprogramm. Dass Rob Thomas, der Schöpfer von "Veronica Mars", relativ schnell nach der Absetzung die erste Drehbuchfassung für einen Kinofilm in der Tasche hatte, durfte man eigentlich getrost unter der Rubrik Wunschdenken verbuchen. Selbst deutlich erfolgreichere Serien wie etwa "24" hatten es schließlich zu dem Zeitpunkt - trotz intensiver Planung - nie auf die Leinwand geschafft.

Fans spenden fürs Kino-Comeback

Selbst auf Kristen Bell als Zugpferd wollte sich keiner der Produzenten, bei denen Thomas anklopfte, verlassen. Zwar zog die Serien-Hauptrolle für sie einige Kino-Angebote nach sich. Doch abgesehen von "Nie mehr Sex mit der Ex" (wo sie statt der Traumfrau die nervige Ex spielte), nahm von Filmen wie "All inclusive", "When in Rome" (bei dem sie ihren heutigen Ehemann Dax Shepard kennen lernte) oder "Du schon wieder" kaum jemand Notiz. Erst in den vergangenen Wochen begann Bells Stern in Hollywood plötzlich höher zu steigen. Ein Grund: der Milliarden-Sensationerfolg"Die Eiskönigin - Völlig unverfroren". In der Disney-Produktion singt und spricht Bell die Hauptrolle und hatte derart viel Einfluss auf den Part, dass man in Prinzessin Anna nicht nur die Tollpatschigkeit und das Strahlen der Wahl-Kalifornierin zu entdecken meint, sondern sogar ihren leichten Silberblick. Ein weiterer Grund: Der "Veronica Mars"-Film, der es mit viel Verspätung nun eben doch noch auf die Leinwand (und am Tag des Kinostarts auch gleichzeitig in die Streaming- und Video-On-Demand-Kanäle) geschafft hat.

Denn nicht nur Bell konnte die Rolle der vorwitzigen Ermittlerin nie ganz loslassen. Auch die Fans, die zwar nicht allzu zahlreich, aber dafür umso hartnäckiger waren, wollten sich nicht mit dem Ende von "Veronica Mars" abfinden. Dafür, dass Thomas und sein Team den lange gehegten Traum von einer Kino-Fortsetzung nach allen den Jahren doch noch umsetzen konnten, sind letztlich nun die Fanscharen verantwortlich. Als der Serien-Autor und Regisseur in einem letzten Akt der Verzweiflung auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach Freiwilligen suchten, die seinem Film eine erste Anlauffinanzierung ermöglichen würden, hoffte er auf eine Summe von 2 Millionen Dollar. Das Ziel erreichte er - dank der großzügigen Fangemeinde - in nicht einmal zehn Stunden. Am Ende kam das Projekt auf über 5,5 Millionen Dollar. "Um all den Menschen, die etwas gespendet haben, nun auch die versprochene Gegenleistung zu bieten, bin ich jetzt sicher rund drei oder vier Wochen damit beschäftigt, 6000 Poster zu signieren und vor allem 1000 Anrufbeantworter-Ansagen zu sprechen", sagt Bell und lacht, sichtlich noch immer verblüfft vom Erfolg der Aktion. "Aber das ist es mir absolut wert. Denn Veronica Mars ist für mich noch immer etwas ganz besonderes - und die Fans der Serie haben für mich oberste Priorität."

Hier ist der Film in Deutschland zu sehen

Der "Veronica Mars"-Film ist nur in ausgewählten Kinos in Deutschland zu sehen. Die Kollegen von Serienjunkies.de haben eine Übersicht zusammengestellt, wo der Film gezeigt wird. Außerdem ist er bei Amazon und iTunes online verfügbar - bisher allerdings nur auf den amerikanischen Seiten.

Linktipp für alle "Veronica Mars"-Fans

Buzzfeed hat alle 64 Folgen der Serie bewertet, gerankt und mit einem animierten Gif versehen. Zu finden hier: The Definitive Ranking Of All "Veronica Mars" Episodes.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
  • Patrick Heidmann