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Filmfestspiele Sex, Gewalt und Folter – die fünf heftigsten Skandalfime der Cannes-Geschichte

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1. Im Jahr 2002 sorgt Gaspar Noés Film "Irreversibel" für Empörung im Kinosaal in Cannes. Zu viel Gewalt sowie eine neunminütige Vergewaltigungsszene sorgen dafür, dass die Zuschauer scharenweise das Kino verlassen, wütend protestieren und sogar in Ohnmacht fallen.


2. Regisseur Vincent Gallo polarisiert 2003 mit seinem Film "The Brown Bunny". Auslöser ist eine Szene, in der Gallo, der Hauptdarsteller, von seiner Filmpartnerin Chloë Sevigny oral befriedigt wird – die Szene ist nicht gestellt. Kritiker Roger Ebert bezeichnet den Film als "den schlechtesten Film in der Geschichte von Cannes" – und provoziert so einen öffentlichen Schlagabtausch mit Regisseur Gallo.


3. 2008 feiert der Horrorfilm "Martyrs" in Cannes Premiere. Regisseur Pascal Laugier konfrontiert die Zuschauer mit extremer Gewaltdarstellung: Folter und die Häutung eines Menschen werden explizit gezeigt.


4. 2009 schockiert der dänische Regisseur Lars von Trier das Publikum mit seinem Film "Antichrist". Der Streifen mit Charlotte Gainsbourg und Willem Dafoe polarisiert durch Sex, Selbstverstümmelung und Gewalt. Der Film wird mit dem Anti-Award für den frauenfeindlichsten Film des Festivals bedacht.


5. 2013 spaltet der Thriller "Only God Forgives" das Festivalpublikum in Cannes. Die Reaktionen reichen von Buhrufen bis zu Standing Ovations. Der Film ist die zweite Zusammenarbeit von Hauptdarsteller Ryan Gosling und Nicolas Winding Refn, der bereits 2011 für den Film "Drive" als bester Regisseur gefeiert wurde.
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Die "Internationalen Filmfestspiele von Cannes" stehen für erstklassige Filmkunst, doch immer wieder konfrontieren Regisseure das Publikum mit extremen Bildern. Das führt manchmal sogar zur Verleihung des "Anti Awards".

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