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Action: Indiana Jones Box

Endlich veröffentlicht Paramount die ersten drei Abenteuer von Indiana Jones auf DVD. Die Filme liegen in einem edel gestalteten Pappschuber vor.

Was Steven Spielberg und George Lucas anfassen, wird immer zu Gold. Im Jahr 1981 drehten sie gemeinsam den ersten Teil der "Indiana-Jones"-Trilogie. Der Archäologe Indiana Jones (Harrison Ford) spürt im Jahre 1936 der Bundeslade hinterher und muss sich dabei mit jeder Menge böser Nazis auseinandersetzen. Das flotte Tempo des Films, der mit atemberaubenden Kulissen, flotten Sprüchen und zahllosen Cliffhanger-Szenen das Abenteuer-Genre neu belebte, kam bei den Zuschauern extrem gut an. Schon bald wurden zwei Fortsetzungen ins Kino gebracht. Insbesondere der dritte Film konnte richtig auftrumpfen, denn hier bekam Indiana Jones seinen gelehrten Vater Henry Jones (Sean Connery) an die Seite gestellt.

Indiana Jones Box

Verleih:

Paramount

Ton:

DD 2.0

Bild:

2,35:1

Laufzeit:

359 Minuten

Während die Truppe von früher darüber nachdenkt, den vierten Teil von "Indiana Jones" zu drehen, veröffentlicht Paramount endlich die ersten drei Filme auf DVD. Die Filme liegen in einem edel gestalteten Pappschuber vor. Die optische Qualität der drei Spielfilme ist sehr gut. Ärgerlich ist nur, dass der Sound der Filme nur in Dolby Digital 2.0 und damit nur in Stereo vorliegt. Nur die englische Spur lässt sich in Dolby Digital 5.1 genießen.

Im Schuber ist auch noch eine vierte DVD zu finden. Sie ist allein dem Bonusmaterial vorbehalten und unterhält den Indy-Fan satte drei Stunden lang. Da gibt es etwa ein Making-of, das in Spielfilmlänge aufzeigt, wie die Filme damals entstanden sind. Die Fans erfahren, wie das Konzept zum ersten Film erfunden wurde, wie die Produktion ablief und wie schließlich der fertige Film die Massen begeisterte. Die Filmemacher und die Schauspieler steuern Statements passend zu ihrer Arbeit bei. Das Making of geht aber auch darauf ein, wie wichtig die Soundeffekte, die Erkennungsmelodien, die Landschaften und die Spezialeffekte für den Film waren.

Carsten Scheibe